Donnerstag, 6. Dezember 2007

An Tagen wie heute

Also, an Tagen wie gestern oder heute oder vorgestern oder ein paar Tage davor, macht es mir ja gar nichts aus, dass diese Dinge mit Anuschka und mir passiert sind. Dann ist es mir ehrlich gesagt egal, ob sie sich meldet oder nicht und dann ist es mir egal, dass sie das schon längst getan haben wollte, weil wir uns aussprechen wollten. Ganz egal, ich denke nicht mal an sie. Und wenn, dann tut es endlich mal nicht weh!
(Wenn doch bloß alle Tage so gewesen wären und die kommenden alle so blieben....)

Das lässt mich nachdenken.

Also scheint diese ganze Geschichte mit dem Getriebe von der Rosalinde und diese ganze Geschichte mit den Plakten mir die Ablenkung zu bieten, die ich gerade brauche.

Vielleicht geschieht das alles nicht, um mir Steine in den Weg zu legen, sondern um mir zu helfen, mich auf andere Dinge zu konzentrieren und mit dem in Münster Geschehen besser fertig zu werden.
Vielleicht ist das eine ganz einfache Strategie, die das Leben -oder was auch immer- sich da ausgedacht hat.
Vielleicht soll ich über diese Dinge nicht verzweifeln, sondern 1. eine Chance in ihnen sehen, Münster zu vergessen, weil mich diese neuen Dinge komplett einnehmen können, wenn ich es zulasse, und 2. an ihnen wachsen, weil ich neue Dinge gemeistert habe. Das kann ich dann als Erfolg versuchen - ich schaffe was, wenn ich will... so nach dem Motto.

Jedenfalls... mein normales Hier-zu-Hause-leben hat mich voll und ganz wieder und Münster ist erstmal passé, zumindest so lange, bis ich den nächsten Klinikaufenthalt habe, der ja aller Voraussicht nach im Januar ansteht.
Ich brauche immer einige Zeit, bis ich wieder mit Leib und Seele hier zu Hause angekommen bin.
Doof eigentlich. So ein Klinikaufenthalt wirft mich immer aus der Bahn... bzw. die Entlassung. Je länger ich da war, desto mehr bin ich auch aus der Bahn geworfen.

Ein bisschen Angst davor schwingt mit, wenn ich an meinen nächsten Aufenthalt in der Münster'schen Klinik denke. Aber das ist der Preis, den ich dafütr bezahlen muss, und das täte ich nicht, wenn mich die Aufenthalte selber nicht immer wieder weiter bringen würden.

Menno, an Tagen wie heute hab ich wieder das Gefühl, ich würde das Leben in seiner Ganzheit Lückenlos verstehen, mit Ursache, Wirkung und allem was dazugehört. Prima :-)

Bissl kränkelnd...

... bin ich heute. Als ich am Montag mit meinen Plakaten losgezogen bin, hat es ja so fürchterlich angefangen zu schütten, und meinen Schirm hab ich irgendwo mal liegen lassen.
(synchronen Gruß an dich, liebe sun-ray ;-) )
Sprich: Ich war schon völlig durchnässt, bevor ich überhaupt an der Bushaltestelle ankam!

Bin dann quasi Kaltluft-getrocknet. Als ich abends wieder nach Hause kam, war ich zumindest wieder komplett trocken, abgesehen von den Füßen. Die Schuhe waren noch immer nass, aber der Rest nicht mehr.

Die Quittung dafür machte sich dann gestern Abend bemerkbar.
Von wegen, große Hunderunde und Ninchen und Igel saubermachen!
Auf meinem Bett, so wie ich war, auf dem zugeklappten Laptop liegend, bin ich eingepennt. Um halb zwei klingelte mein Handy. Meine Ma rief mich aus ihrem Bett an und fragte wegen Gassi und so.
Ich konnte gar nicht aufstehen. Schleppte mich also in den Keller, fütterte den Paule, der schon wartete, der Arme, und ging 10 Minuten mit meinem Wau nach draußen, fiel wieder ins Bett und schlief bis heute mittag um zwei...

Fühle mich ein bisschen matschig, aber die Pflichten riefen und ein paar rufen immer noch, Zum Beispiel die große Hunderunde. Kriegt der Wau! Wenns nicht mehr so feste regnet. Im Moment siehts draußen aus, als bereite sich die Welt auf ihren Untergang vor.
Aber meine Ma war so nett und war schon zwei mal Gassi, während ich meinen Erholungsschlaf geschlafen hab.

Hier in der Wohnung aber ist es richtig gemütlich. Mutter backt Weihnachtsplätzchen.
Natürlich hab ich auch schon fleißg Teig genascht, wie sich das gehört ;-)
Aber dafür hab ich auch die Mandeln abgepellt. Die Mandeln waren dieses Jahr echt widersenstig. Wollten sich nicht ausziehen lassen...
Jedenfalls riecht es hier nach Weihnachtsplätzchen - eines der wenigen Dinge, die ich an Weihnachten mag.
Darum mal gucken, ob ich noch was helfen soll...

Sadiie

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