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Der Sinn und das Leben

Donnerstag, 12. November 2009

Probe

Am 5. September schrieb ich diese Sätze:

"Wenn man aber die Suche und das Finden dieser tollen Menschen zum obersten Ziel der sozialen Kontaktaufnahme und -erhaltung macht, dann ist es eigentlich doch kein Drama, wenn man zwischendurch enttäuscht wird. Es zeigt einem doch nur, dass dieser Mensch nicht ein solcher ist, den man sucht.

Belohnt wird man immer wieder - dann, wenn man Erfolg hatte."


Heute Abend stellt mich das Leben auf die Probe, ob ich die Praxis auch schon beherrsche.
Nicht einigeln Sadie. Nur den richtigen Leuten den Rücken zukehren...

Sonntag, 1. November 2009

vom Glauben und Gelingen

Man kann noch so fest an jemanden glauben, aber das bedeutet nicht, dass dieser jemand es am Ende schafft.
Ich behaupte, ich gehörte zu den wenigen, die von Anfang an hinter ihr standen, aber manche Dinge sollen halt nicht sein.
Ob ich den Glauben bereue? Nein!
War er vergebens? Nein!
Nur weil sich etwas anders entwickelt, ist es nie falsch, seinen Glauben in jemanden, den man mag, zu investieren.

Dienstag, 20. Oktober 2009

Kisten und Formeln

Hartes Brot, sich durch Gewesenes durchzulesen...
Da gibt es tatsächlich Dinge, bei denen mir erst gerade eben auffällt, dass sie längst verschwunden sind...
gedankenwälz

Mein Philosophielehrer hat immer gesagt, im Laufe der Zeit packt er eine Menge Dinge in Kartons und stellt sie in die Garage. Dann wartet er 2 Jahre. Und dann wirft er sie weg, ohne noch einmal reinzuschauen.
Denn was er bis dahin nicht gebraucht oder vermisst hat, ist auch nicht mehr wichtig. Er sagte, würde er reinschauen, dann würde er nichts von dem wegwerfen können...

Vielleicht sollte ich mich einfach nicht mehr durch meine Vergangenheit lesen.
Andererseits ist sie gespickt mit Dingen, mit denen ich immer noch nicht abgeschlossen hab, weil ich mich damit noch mal auseinandersetzen muss...
Was also nun tun?!

Zumindest mein Postfach im Forum hab ich aufgeräumt. So ziemlich alles, was jemand bestimmten betrifft, hab ich einfach rausgelöscht.
Denn es ist Tatsache, dass man immer da, wo man auf Erinnerungen stößt, wieder ans Grübeln kommt.
Nachdenken und verarbeiten sowie konstruktiv auseinandersetzen ist nichts Schlimmes.
Aber unnötige Grübelei muss ich verhindern.
1. weil sie unnötig ist
2. weil sie mir nicht gut tut
3. weil ich keinen Bock mehr darauf hab, für jemanden, der es nicht verdient noch mehr Zeit, Kraft und Gefanken zu verschwenden
4. weil ich Wichtigeres zu tun hab.

Alles in allem bin ich aber doch gerade ziemlich ratlos, was die weitere Vorgehensweise angeht.
Davon ab merke ich trotz aller guten Antigrübelvorsätze, dass ich mich auf recht dünnem Eis bewege.
Nur weil man etwas begriffen hat, ist es gar nicht so einfach anzuwenden...
Wie in der Schule mit mathematischen Formeln - rauf und runter beten konnte ich sie (wenn ich nicht grad zu faul dafür war, sie auswendig zu lernen), aber bei der Anwendung blieb ich meistens hängen...

Ich sollte jetzt einfach noch mal mit Wau in die Kälte hinaus gehen... einmal durchfrieren lassen, damit ich wieder klar werde und dann noch für ein paar Stunden ins warme Bett.

Ich habe sehr tolle Freunde, das gibt mir gerade Kraft für alles andere.
Dafür bin ich sehr dankbar!

Montag, 19. Oktober 2009

Traeumereien

Ich bin sehr müde im Moment und ich verschlafe einen Großteil des Tages und der Nacht. Das ist zwar nervig, lässt sich aber in absehbarer Zeit ändern. Ich muss nur mal meinen Hintern zum Doc bewegt kriegen, damit der es wieder richtet.
Aber nicht nur das.
Ich schlafe nicht nur viel, ich träume auch wieder mehr. Und viel Schlaf lässt Platz für noch mehr Träume.
Unglaublich, was alles so in ein paar Stunden Schlaf passt.
Noch nicht mal zusammenhängend.
Ich träume von diesem und jenem und träume außerdem noch dies und das.
Ich bin froh darüber, es war lange Zeit nicht so.

Manche Träume sind sehr aufwühlend und beängstigend. Aber das macht nichts. Ich mag sie genau so, wie die schönen.
Sie zeigen mir, dass ich dabei bin, viel zu be- und verarbeiten. Und alles, was in den wachen Phasen zu kurz kommt oder gar ganz untergeht, sucht mich halt in den Schlafphasen heim.

Es ist zu viel um auch nur einen einzelnen Traum hier wiederzugeben.
Sie sind genau so turbulent, wie die Zeit gerade auch ist.
Ich wirbel und rotiere und um mich her wirbeln und rotieren die Leute genau so.
Nichts geht spurlos vorbei, aber das soll es auch gar nicht.
Die wirbelnden und rotierenden Menschen sind meine Freunde und gehören zu meinem Leben.
Und die, die es nicht sind und tun, von denen nehme ich gerade Abstand.
Das wühlt auf und macht an manchen Stellen sehr traurig, weil es durchaus Zeiten gab, an die man sich gerne erinnert hat.
Aber wenn man feststellt, dass all das nur Schall und Rauch war und in keinem Verhältnis zu dem steht, was einen umwirft, dann erkennt man irgendwann, dass es Zeit ist, zu gehen.

Und sollte ich doch mal schweißgebadet und völlig aufgelöst aus einem Traum hochschrecken, dann ist das erste, was ich spüre, mein Hund, der irgendwo an mich gekuschelt daliegt oder es sich auf meinen Füßen bequem gemacht hat.
Sobald ich das spüre, dann ist alles schon gar nicht mehr so schlimm.

Wird schon alles werden. Muss. Einfach weil es weitergeht... so war es schon immer.

Mittwoch, 23. September 2009

unterm Strich

Hö?
Der Tag war noch für einige Überraschungen gut...
Einladung von einer Band zu deren Konzert mit Backstage im Oktober - juhu!!
Ein Tele, über das ich mich sehr gefreut hab, weil das letzte Mal schon lange her ist.
Ein Fenster zum kommunizieren, das noch nie da war...

Ok, ein Minuspunkt ist da... auch der befand sich im Chat.
Aber das alles zeigt, dass in Wirklichkeit nie alles nur schlecht ist.
Man muss nur die Augen aufmachen...

Darf halt nur nicht wieder an dem Minuspunkt hängen bleiben und ans Grübeln kommen.
Ansonsten war der Tag nämlich unterm Strich gar nicht so übel :)

Montag, 21. September 2009

Entscheidungen

Die Entscheidung, mich in die Höhle des Löwen zu wagen oder noch ein paar Tage das Unvermeidliche hinaus zu zögern,hat sich heute selber getroffen.
Kämpferin, die ich nun mal bin, hab ich mich bereit gemacht.
Es scheiterte daran, dass ich keinen Parkplatz bis zur Deadline um 11 Uhr finden konnte.
Alles ist für irgendwas gut. Das sicher auch.

Frau P. hab ich noch gesehen. Sie lief an meinem Auto vorbei.
Ein Räuspern ihrerseits, ein Kopfnicken meinerseits und einen kurzen Blickkontakt, der weit von einer Sekunde entfernt war.

Zum Teufel mit Auflagen und Regeln, die keine sind!

Naja, nun ich diese ganze ungerechte Angelegenheit vorbei. Ich hab meine normalen Arbeitszeiten wieder und alles wird wieder seinen gewohnten Gang gehen.

Auf diesen Tag hab ich gewartet. Ich weiß selber nicht, warum es mir damit nicht gut geht...

Was ich allerdings von dieser Sache an Erfahrungen mitnehme, ist so einiges...
Es gibt da Leute, die nicht nur irgendwas unwillkürlich an den Haaren herbei ziehen. Nein, genau diese Leute gehen noch einen Schritt weiter und drohen mit Ungeheuerlichem.
Ich werde mir merken, wer diese Leute waren, und es in Zukunft nicht vergessen.
Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.
Ich hab euer Inneres nun kennengelernt...

und es kotzt mich an!!!

Freitag, 18. September 2009

Plaene

Ein Plan, und sei er auch noch so gut, ist wertlos, wenn man nicht weiß, was man mit ihm eigentlich bezwecken will.
Da kann er noch so gut durchdacht sein, er kann nur dann zu etwas führen, wenn man das gewünschte Ziel kennt.
Das ist mir eben klar geworden.

Ich sollte mir darüber Gedanken machen, was ich mir von morgen verspreche.
Sich einmal wenigstens noch gegenüber stehen.
Ein paar Worte wechseln?
Oder viele?
Worüber?
Gibt es noch etwas zu klären?
Etwas, was wir bisher noch nicht geklärt haben?
Oder sind neue Sachen durch die letzten Tage aufgeworfen worden?
Würde es mich beruhigen zu wissen, dass die sich ihr gegenüber fair verhalten haben und dass es keinen erneuten Anschiss gab?
Möchte ich mich überzeugen, dass ich mich verlassen kann?
Kann ich mich davon eigentlich überzeugen?
Was will ich?
Was erwarte ich mir davon?
Und was, wenn der Plan misslingt?

Ich spiele mit großen Unbekannten... den Umständen, den anderen, ihr und ganz besonders mir und der Angst, dass ich Falsches tue.

Und je mehr ich nachdenke, desto weniger weiß ich, was ich morgen tun soll.

Ich könnte auch auf Montag warten... Aber dafür würde unter Umständen der komplette Montag draufgehen, weil ich nicht weiß, wann.
Und die Fragen und die Unbekannten würden noch immer die gleichen sein...
Und falls der Zeitpunkt übereinstimmt, dann wird man uns beobachten... jeder wird schauen, dass wir nicht reden.
Man wird versuchen uns voneinander fernzuhalten. Kein Blick, kein Wort... und das wäre die letzte Chance, der letzte Moment...

Ich weiß nicht, was ich tun soll, aber ich sollte mich bald entscheiden.
Es fühlt sich an, wie in früheren Zeiten...

Freitag, 11. September 2009

Altlasten

Ich hab dem Tag eine Chance gegeben.
Darum hab ich nun alle Rechte, ihn trotzdem zu verdammen.
Er hätte gut werden können... hätte.

Aber wenn einem alte Fehler, die längst aus der Welt sind, wieder zur Last gelegt werden, wer würde da Luftsprünge machen.

Das war eine Sache, die niemanden etwas anging. Gut, damals war es falsch, aber das haben wir beide eingesehen.
Wir brauchen keine Dritten, die aufpassen, dass wir uns voneinander fernhalten.
Die Fronten sind doch geklärt und alles ist in Ordnung.

Es ist niemand in Gefahr.
Wir zwei sowieso nicht, weil wir uns gut leiden können und keiner etwas tun würde, was dem anderen schadet. Sie hat das größere Risiko, aber ich würde nichts tun, was sie gefährdet. Ich habe nichts zu verlieren. Aber wir würden nichts tun!!! Warum versteht das denn niemand?
Und den andren doch erstrecht nicht. Die ganzen Neuen wissen doch gar nicht, was damals war.

Wir konnten uns wochenlang im gleichem Gebäude aus dem Weg gehen, weil es verlangt wurde... was sind dagegen drei Tage?

Wir werden niemandem etwas tun - uns auch nicht. Nur grüßen. Und vielleicht ein paar Worte wechseln.
Und dann geh ich wieder. Drei Tage lang.

Ich sehe kein Problem... das einzige, was mir schaden kann, ist der Plan, den sie ausgeheckt haben, um das Aufeinandertreffen zu verhindern.

Ich wünschte, ich könnte schreiben... aber Oktober ist zu spät...

Vielleicht glaubt man mir, wenn ich den Rechner morgen mitnehme...

Wieviel wiegt ein Fehler, wenn er nach einem Jahr immer noch so schwer ist, dass man mich damit erschlagen kann?

Samstag, 5. September 2009

vom Suchen und Finden

Den Worten der meisten Menschen sollte man nicht allzu viel Glauben schenken. Wie vieles wird einfach nur daher gesagt.
Aber es gibt durchaus auch Menschen, bei denen das anders ist und ich darf mich glücklich schätzen, solche Menschen zu kennen.

Sie zu finden ist nicht leicht. Viel zu oft fällt man auf die Nase.
Wenn man aber die Suche und das Finden dieser tollen Menschen zum obersten Ziel der sozialen Kontaktaufnahme und -erhaltung macht, dann ist es eigentlich doch kein Drama, wenn man zwischendurch enttäuscht wird. Es zeigt einem doch nur, dass dieser Mensch nicht ein solcher ist, den man sucht.

Belohnt wird man immer wieder - dann, wenn man Erfolg hatte.

Das sagt mir also - shit happens und don't worry und life goes on.
Alles halb so wild.

Theorie klappt, nu ran an die Praxis ;-)

Donnerstag, 3. September 2009

"geteiltes Leid ist halbes Leid..."

Ich glaube, so ein abgefahrenes Telefonat hatte ich noch nie.
Jemand, mit dem man schriftlich selten ein paar Worte gewechselt hat.
Man kommt ins Gespräch, über dies und das und man fragt, weil es einen interessiert.
Und weil es plötzlich zu viel zum schreiben wäre, gibt man mir plötzlich die Nummer und sagt "wenn du magst..." oder sowas in der Art.
Wir wissen nichts voneinander.
Und wahrscheinlich war genau das der Punkt, was das Gespräch so außergewöhnlich und so angenehm gemacht hat.
Mit jemandem, der neutral ist und überhaupt nichts über einen weiß, mit dem kann man oft ganz anders reden.
Ich bin tief beeindruckt und ich fand es sehr schön. Auch wenn ich den Anlass zu diesem Tele ziemlich schockierend finde.

Vielen Dank dafür :)

Sadiie

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