Sonntag, 16. Dezember 2007

"Morgenlicher" Nachmittagsohrwurm

Hach, ich liebe es! Ich brauche das Album! Das neue hab ich noch nicht!


Linkin Park Leave out All the Rest - MyVideo

Kauderwelsch

Ja was war denn das heute Nacht für ein abgefahrener Traum??!
Da hab ich doch tatsächlich einen kompletten eigenen Film geträumt. Nur dass es diesmal kein Film war, sondern ich die Hauptrolle hatte und es echt war.
Und zwar wurde ich, zusammen mit meiner in Wirklichkeit nicht existenten kleinen Schwester, von einer kinderreichen Familie adoptiert und ich fand die Familie auch sehr nett. Trotzdem war ich in der Anfangszeit sehr unglücklich, weil es ja nicht meine richtige Familie war und ich die Leute ja auch kaum kannte.
Eines von den älteren Kindern kam nach Hause und erzählte, da-und-da liegt ein verletzter Hund und ließe keinen an sich ran. Immer wenn man versuchte, zu ihm zu gehen, lief er weg. Der Vater sagte, dann sollten wir ihm eben alle fernbleiben.
Ich hörte natürlich nicht darauf und lief mit meiner kleinen Schwester dorthin.
Der Hund war sehr ängstlich, ließ sich aber von mir mitnehmen. Doch plötzlich tauchten irgendwelchen bösen Männer auf und wir mussten uns in der Toilette in der Sattelkammer (jau, man merkt, dass ich gestern an meinem alten Stall war, denn es handelte sich um GENAU diese Toilette!) verstecken und warten, bis sie wieder weg waren. Was sie wohl suchten?!
Zurück in der Familie geriet ich dann in große Reisevorbereitungen. Ach ja, dachte ich, wir wollten ja alle wegfahren... Ich hatte gar keine Lust. Gott sei Dank (wie böse *g*) war einer meiner kleinen Adoptivbrüder krank, und so durfte ich mit ihm und Hund zu Hause bleiben. Das Zuhause wurde übrigens irgendwann zu dem Zuhause, wo ich auch tatsächlich wohne, obwohl es vorher ein riesiges Haus war.
In dem Moment, wo klar war, ich bliebe zu Hause, ärgerte ich mich darüber, weil ich den Film doch schon sooooo oft gesehen hatte und doch wusste, dass da nachher diese bösen Menschen auf der Matte stehen würden, die etwas hier suchen wollten. Natürlich wusste ich von dem Film, dass es am Ende gut ausgehen würde, aber die ganze Sache wäre ja soooo stressig und außerdem - ein bisschen Angst, dass der Film diesmal anders ausgehen könnte als sonst, hatte ich dann doch.
Naja, gesagt, getan. Die Familie fuhr weg und ich war mit dem kranken kleinen Adoptivbruder und dem verletzten Hund, dem es schon besser ging, alleine zu Hause. Ich sah fern und wartete nur darauf, dass sich die bösen Menschen sehen ließen. LAnge warten musste ich nicht, da sah ich schon einen zum Fenster reinspähen. In aller Ruhe stand ich auf und schloß das Fenster. So ging ich dann auch ins nächste Zimmer und sah, dass die sich die Leute grade vom Garagendach aus gerade auch an diesem Fenster zu schaffen machen wollten. Fenster zu, Vorhang vorgezogen, fertig. Weiter ging es mit dem Balkon. Raus, Leiter umgestoßen, Balkon wieder zu, Gardine vor, fertig.
Dann wollte ich die Polizei anrufen, aber dummerweise hatten die ihre Nummer geändert. 110 war nicht mehr die Nummer der Polizei. Ich hatte immer irgendwen anders dran. Also wollte ich die Nummer vom Revier hier in GE aus dem Telefonbuch suchen, aber dazu kam ich nicht mehr, weil diese Menschen sich schon Zutritt zum Schlafzimmer verschafft hatten.
Plötzlich hatte ich gar nicht mehr meine normalen Klamotten an, sondern trug ein hässliches und kitschiges rotes Satin-Kleid mit schwarzen Punkten drauf. Schulterfrei und pottenhässlich.
Und da fiel mir auch wieder ein, dass das, was die Leute hier suchten, ein superkrasswertvolles Kleid war. Ja toll, und nur weil ich so einen hässlichen Fetzen anhatte, von dem ich nicht mal weiß, wo der her kam, wollten die mir an die Wäsche. Prima. Was sie natürlich nicht wussten: Das Kleid, das die suchten, hing an der Wand an einem Kleiderbügel. Ein winziges weißes Kinderkleid mit kunterbunten
Tupfen drauf. Als ich sie auf ihren Irrtum hinwies glaubten sie mir natürlich kein Wort. Was sollte so ein winziges Kleidchen schon wert sein, dachten sie sich. Normalerweise hätte ich ihnen mein Kleidchen einfach in die Hand gedrückt, weil ich ja wusste, dass es das falsche war und zudem auch noch sowas von unschön... uuuuah, und ich wollte mit aller Macht verhindern, dass diese fürchterlichen Gestalten mir an die
Wäsche gingen. Tjoa, aber das erledigte sich plötzlich ganz von alleine, weil plötzlich meine Adoptivfamilie zu Hause auftauchte, die
irgendetwas wichtiges vergessen hatte, mitzunehmen. Schade schade Marmelade, da mussten diese komischen Menschen ohne Kleid wieder gehen. Oooooooh!
Auf meine Adoptivfamilie war ich trotzdem sauer, weil die sich laut Drehbuch viel zu lange Zeit gelassen hatten, bis sie auftauchten...

Wie durcheinander das alles war in meinem Traum, merk ich grade beim aufschreiben, aber ich schwöre, heute Nacht machte das alles noch wirklich Sinn und war so was von logisch... *g*
Aber die Nummer von der Polizei... hätte echt gerne gewusst, wie die einfach dazu kommen, die 110 zu ändern pfff. Dann sollten die doch mal bescheid sagen! SO stand das nicht im Drehbuch!!!!

The best Englisch on the world *lach*

Dumdidum, it goes me very better *g* The trough-each-other in my head is almost away - um es mal in absolut professionellem Englisch, mit dem wir meine Lehrerin damals immer veräppelt haben, auszudrücken. Wer ist schon Sanni?!

Sanni

Beschwippst, wie ich gerade bin, versuche ich doch noch einmal, etwas - wenn auch nicht für andere, aber für mich! - Konatruktives zu schreiben.

Und zwar war ich eben an unserem alten Stall in Kirchhellen. Wir standen dort mit unserem Pferd bis 2001, dann mussten wir mein Baby verkaufen.
Danach ritt ich noch mit Holger Curly Sue ein, Bauer Stute. Was heißt wir? Ich war der Dummie, der drauf musste, weil Holger einen Bandscheibenvorfall hatte und wenn er geflogen wäre von Curly, so wie ich die beiden Male, wäre es für ihn übel gewesen. Naja, auf jeden Fall, seit Mai 2002 bin ich da auch pferdemäßig entgültig weg. Die paar Male, ie ich da zu Besuch war, kann man sich wohl an einer Hand abzählen.

Auf diesem Gebutstag waren viele Leute, die ich nicht kannte. Holgers Arbeitskollogen zum Beispiel.
Es waren aber auch viele Leute da, die ich dann doch kannte.
Die ehemalgen von damals... Christoph und Elke, die nicht wirklich eine Rolle spielen, Kathrin, die grad auch nicht wirklich wichtig ist, und - und das IST wichtig - Sanni!!

Sanni wiederzusehen hat mich echt aus der Bahn geworfen eben. "Hi Jen!", hörte ich plötzlich und ich wusste, von wem es kam, bevor ich überhaupt nur hingesehen hatte. Sanni!

Das, was ich gerade fühle, kann ich gar nicht in Worte fassen. Ich fühle es, ja, aber... wie wem begreiflich machen? Ich meine... das war Sanni. Sanni und die 6469...
Die lustige Sanni, die mich Jen nannte. Die unbedachte Sanni, die mich enttarnte. Die ernste Sanni, die mich verstand. Die komische, aber bestimmt vernünftige Sanni, die mich in einem Berg voller Fragen zurückließ. Die Sanni, die mich kennt.

Es war gut, es war schlecht, es war gut, es schmerzte. Alles auf einmal und dazwischen... Holger, Dirk, ein paar andere und ein Haufen Alkohol... und das Gefühl, das man hat, wenn man Leute trifft, zu denen man lange schon nicht mehr gehört. Ich weiß mittlerweile, welchen Ruf Eva und ich damals beide weg hatten. Sie 13, ich 15 und beide ein Psychisches Wrack, die sich in ihrer Verwirrtheit an die Leute am Stall festklammerten, wie an den letzten Strohhalm... Sie hatten ja so recht, aber... kann man uns das in den jungen Jahren so sehr vorwerfen?! Vielleicht... zum Teil... ich mag mich nicht komplett rausreden...

Ich war nicht vorbereitet darauf, Sanni zu begegnen, und es hat mich überrascht und eiskalt erwischt. Sanni steht dort nicht mehr am Stall, ich wusste gar nicht, dass es zwischen ihr und Holger und Dirk noch einen Kontakt gibt, schließlich stand sie damals nicht im VIP- sondern im 6er-Stall... und es gab doch immer wieder Krieg. Wäre ich darauf vorbereitet gewesen, dann... aber so... verdammt!

Wenn sie noch mit mir redet, dann könnte das meine Chance auf der Suche nach mir selber sein... die letzten Jahre, in denen ich mir nicht bekannt war. Holger sagt, ihre Nummer ist noch die gleiche, die hab ich noch irgendwo. Ich muss ihr nur begreiflich machen, dass es mir nicht darum geht, alte Zeiten, die lange nicht mehr sind, zurückzuholen. Nein, das will ich ja gar nicht!! Es gilt, mich selber zu finden... weil ich nicht weiß, wo ich war. Mir fehlt so viel von damals. Ich war verwirrt, ich wusste nicht, was mit mir ist, ich konnte noch keine schlauen Bücher über mich lesen, weil ic h nicht wusste, welche.
Ich suchte nach jemanden, der mich rettet, weil ich nicht verstand, was mit mir ist. Ich dachte, SIe könnte mich retten, sie die so stark schien, der alles so leicht von der Hand ging, die so bodenständig war... aber das konnte sie nicht, wie auch, und es tut mir leid, dass ich das von ihr verlangte.

Ich will keine alten Zeiten zurück, aber wie kann ich ihr das begreiflich machen? Ich will mich nur erkennen können... kennenlernen, was auch immer...
Ich bin verwirrt und komplett aus der Bahn geworfen und ich gäbe alles für jemanden, der mich einfach mal eben in den Arm nimmt... niemand ist da.

Warum weine ich? Ich versteh es selber nicht... abe ich bin fertig für heute... nun Gassi mit Wau...

Sadiie

Irgendland im Nirgendwo

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