Tag 6...
begann ganz nett und endete katastrophal!
Ok, Küchendienst heute morgen war ok. Danach Zimmervisite. Auch ok, weil ich ja noch nicht lang da bin und noch Schonzeit habe ;-)
Zwischendurch kriegte ich eine "Mitbewohnerin", die aber ganz nett ist. Auch wenn ich lieber alleine geblieben wäre.
Danach Gruppe - und da fing es an. Ich war eh ein wenig gestresst, als ich mich da hin setzte und es war anstrengend. Nicht die Themen, aber so alles im Ganzen. Die letzten 10 Minuten hab ich abgeschaltet. Am Ende war ich völlig wirr im Kopf und unruhig und noch mehr gestresst. Warum weiß kein Mensch, ich auch nicht! Ich weiß nur, dass ich die Gruppenthera sofrt (!) absetzen wollte.
Ich schlich in die Kantine zum Essen und war immer noch fertig. Danach saß ich unter wunderschönem großen Baum auf der Bank und heulte und heulte und hörte Musik.
Irgendwann ging es wieder besser.
Zurück auf Station meine Einzelhausaufgabe gemacht - Problemkuchen ausfüllen. Innerhalb von 2 Minuten war der fertig.
Außerdem schrieb ich noch 2 1/2 Seiten an meine Therapeutin. Darum bat ich sie letztens, weil erzählen so beängstigend war. Es ging um ein Thema, dass ich in den 5 Jahren Thera nie angesprochen hatte. Ich konnte einfach nicht.
Im Einzel las sie dann mein "Brieflein" während ich den Flur auf und ab rannte, weil ich es nicht haben kann, wenn jemand mein Geschriebenes liest, während ich dabei bin, und jonglierte vor mich hin.
Wieder rein und gesprochen über das, was da stand...
Und seitdem bin ich fertig mit der Welt!
Es ist, als hätte ich Deckel geöffnet, den ich am Besten zu gelassen hätte... Ich fühl mich schlimm. Schlimm schlimm schlimm. Und ich kann gar nicht beschreiben, was für ein GEfühl das überhaupt ist. Es scheint nirgendwo definiert zu sein und hat darum wohl auch keinen Namen.
Naja... Abendrunde. Wieder Küchendienst. Essen. Wieder abräumen.
Und dann hab ich mir zweimal Taxilan geben lassen, weil mich das Gefühl innerlich umbringt und es mit nichts, was ich versuchte, sonst weg kriegen ließ.
Anschließend torkelte ich durch die ganze Stadt zu diesem I-Café hier. Müde bin ich. Und langsam. Aber so richtig gut fühl ich mich nach wie vor nicht.
Aber was mir ganz wichtig war heute: Man nahm mich ernst mit dem, was ich schrieb. Meine Thera nimmt mich ernst! Das ist gut.
Dennoch kacke ich gerade ab. Und ich weiß nicht, ob ich besser witer das schlß vor dem Türchen gelassen hätte...
Ok, Küchendienst heute morgen war ok. Danach Zimmervisite. Auch ok, weil ich ja noch nicht lang da bin und noch Schonzeit habe ;-)
Zwischendurch kriegte ich eine "Mitbewohnerin", die aber ganz nett ist. Auch wenn ich lieber alleine geblieben wäre.
Danach Gruppe - und da fing es an. Ich war eh ein wenig gestresst, als ich mich da hin setzte und es war anstrengend. Nicht die Themen, aber so alles im Ganzen. Die letzten 10 Minuten hab ich abgeschaltet. Am Ende war ich völlig wirr im Kopf und unruhig und noch mehr gestresst. Warum weiß kein Mensch, ich auch nicht! Ich weiß nur, dass ich die Gruppenthera sofrt (!) absetzen wollte.
Ich schlich in die Kantine zum Essen und war immer noch fertig. Danach saß ich unter wunderschönem großen Baum auf der Bank und heulte und heulte und hörte Musik.
Irgendwann ging es wieder besser.
Zurück auf Station meine Einzelhausaufgabe gemacht - Problemkuchen ausfüllen. Innerhalb von 2 Minuten war der fertig.
Außerdem schrieb ich noch 2 1/2 Seiten an meine Therapeutin. Darum bat ich sie letztens, weil erzählen so beängstigend war. Es ging um ein Thema, dass ich in den 5 Jahren Thera nie angesprochen hatte. Ich konnte einfach nicht.
Im Einzel las sie dann mein "Brieflein" während ich den Flur auf und ab rannte, weil ich es nicht haben kann, wenn jemand mein Geschriebenes liest, während ich dabei bin, und jonglierte vor mich hin.
Wieder rein und gesprochen über das, was da stand...
Und seitdem bin ich fertig mit der Welt!
Es ist, als hätte ich Deckel geöffnet, den ich am Besten zu gelassen hätte... Ich fühl mich schlimm. Schlimm schlimm schlimm. Und ich kann gar nicht beschreiben, was für ein GEfühl das überhaupt ist. Es scheint nirgendwo definiert zu sein und hat darum wohl auch keinen Namen.
Naja... Abendrunde. Wieder Küchendienst. Essen. Wieder abräumen.
Und dann hab ich mir zweimal Taxilan geben lassen, weil mich das Gefühl innerlich umbringt und es mit nichts, was ich versuchte, sonst weg kriegen ließ.
Anschließend torkelte ich durch die ganze Stadt zu diesem I-Café hier. Müde bin ich. Und langsam. Aber so richtig gut fühl ich mich nach wie vor nicht.
Aber was mir ganz wichtig war heute: Man nahm mich ernst mit dem, was ich schrieb. Meine Thera nimmt mich ernst! Das ist gut.
Dennoch kacke ich gerade ab. Und ich weiß nicht, ob ich besser witer das schlß vor dem Türchen gelassen hätte...
Sadiie - 11. Feb, 21:27
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