Flutwellen
Heute Nachmittag träumte ich von einem Strand.
Schöner Traum, höre ich Stimmen sagen.
Aber nein, eben nicht. Da waren Flutwellen. Haushoch. Und es ist schließlich kein Geheimnis, was es bei mir bisher immer bedeutete, wenn ich von Flutwellen träumte.
Und ich depperte Kuh hatte noch Spaß im Wasser. Fand es toll, wie sie sich mit aller Gewalt über mich stürzten und mich unter Wasser tauchten, bis ich fast keine Luft mehr bekam. Ich bin nicht aus dem Wasser gegangen. Warum nicht? Vielleicht hätte das was geändert...
Die ganze Zeit suche ich nach Dingen, die diesen Traum von anderen unterscheiden, aber ich finde nicht wirklich was.
Okay, es war ein Nachmittagstraum, kein nächtlicher, aber ich glaube nicht, dass das in irgendeiner Weise relevant sein könnte.
Und dann waren da noch eine Omi und ein Opi auf ihren Gartenstühlchen am Tisch. Irgendwann wurden auch sie von einer Welle überrollt. Der alte Mann kriegte kurz darauf einen Herzinfarkt und hing hintenüber gekippt auf einem Wäscheständer, was der junge Mann, der plötzlich statt der Omi da war, nicht bemerkte. Ich bemerkte es, aber ich tat nichts. Sah nur hin. Und als der Jüngere es dann doch bemerkte, tat er nichts anderes als den Gürtel der Hose zu lockern...
Das war auch anders als sonst, aber ich kann es nicht deuten. Keine Ahnung.
Als ich aufwachte, wusste ich zwar, was ich geträumt hatte, aber richtig bewusst wurde mir erst im Saint, was es wirklich war.
Dort ist nichts passiert. Von den anderen waren außer Silke und Orphy auch niemand da. Gott sei Dank.
Mit Schrecken und voller Angst denke ich daran, dass ich morgen bei Gäbsch'n zum Geburtstag eingeladen bin. Ich habe Angst, dass dort etwas passieren wird.
Ich will gar nicht wissen, wen es betrifft. Am Liebsten würde ich mir wochenlang die Decke über den Kopf ziehen und nicht mehr vorkommen, bis alles vorüber ist. Aber ich werde nicht wissen, wann es vorüber ist, weil es nicht vorüber sein wird, bis es soweit ist.
Ich würde höchstens wieder und wieder von Flutwellen träumen. Die können warten und mich dann erwischen, wenn ich mich wieder raus traue. Gar kein Problem für die. Es gibt Dinge, vor denen kann man nicht weglaufen. Dazu gehört dieses.
Darum werde ich morgen trotzdem zum Gäbsch'n fahren und beten und bangen und hoffen, dass es an dieser Feier vorübergeht. Und danach geht das Bangen und Hoffen weiter, denn sie sind ja nicht die einzigen Menschen auf der Welt.
Und am Mittwoch kommt Silke hier her und auch davor bibber ich ein wenig. Aber da deutet nichts darauf hin...
Ich darf morgen nicht zu viel trinken, damit ich noch Herrin meiner Sinne bin. Auch wenn ich nicht glaube, dass es was nützt, denn wenn Schicksal sich erfüllen will, dann tut es das und Punkt.
Ich habe Angst! Flutwellen zerstören...
P.S: Drei konkrete Vermutungen hab ich. Ich kann auch falsch liegen, aber schmecken würd mir keine der drei Möglichkeiten... Aber wenn ich mich für eine entscheiden könnte, wüsste ich, wen ich für die anderen opfern würde. Aber das liegt nicht in meiner Hand... Opfern - Gott, das klingt gemein...
Schöner Traum, höre ich Stimmen sagen.
Aber nein, eben nicht. Da waren Flutwellen. Haushoch. Und es ist schließlich kein Geheimnis, was es bei mir bisher immer bedeutete, wenn ich von Flutwellen träumte.
Und ich depperte Kuh hatte noch Spaß im Wasser. Fand es toll, wie sie sich mit aller Gewalt über mich stürzten und mich unter Wasser tauchten, bis ich fast keine Luft mehr bekam. Ich bin nicht aus dem Wasser gegangen. Warum nicht? Vielleicht hätte das was geändert...
Die ganze Zeit suche ich nach Dingen, die diesen Traum von anderen unterscheiden, aber ich finde nicht wirklich was.
Okay, es war ein Nachmittagstraum, kein nächtlicher, aber ich glaube nicht, dass das in irgendeiner Weise relevant sein könnte.
Und dann waren da noch eine Omi und ein Opi auf ihren Gartenstühlchen am Tisch. Irgendwann wurden auch sie von einer Welle überrollt. Der alte Mann kriegte kurz darauf einen Herzinfarkt und hing hintenüber gekippt auf einem Wäscheständer, was der junge Mann, der plötzlich statt der Omi da war, nicht bemerkte. Ich bemerkte es, aber ich tat nichts. Sah nur hin. Und als der Jüngere es dann doch bemerkte, tat er nichts anderes als den Gürtel der Hose zu lockern...
Das war auch anders als sonst, aber ich kann es nicht deuten. Keine Ahnung.
Als ich aufwachte, wusste ich zwar, was ich geträumt hatte, aber richtig bewusst wurde mir erst im Saint, was es wirklich war.
Dort ist nichts passiert. Von den anderen waren außer Silke und Orphy auch niemand da. Gott sei Dank.
Mit Schrecken und voller Angst denke ich daran, dass ich morgen bei Gäbsch'n zum Geburtstag eingeladen bin. Ich habe Angst, dass dort etwas passieren wird.
Ich will gar nicht wissen, wen es betrifft. Am Liebsten würde ich mir wochenlang die Decke über den Kopf ziehen und nicht mehr vorkommen, bis alles vorüber ist. Aber ich werde nicht wissen, wann es vorüber ist, weil es nicht vorüber sein wird, bis es soweit ist.
Ich würde höchstens wieder und wieder von Flutwellen träumen. Die können warten und mich dann erwischen, wenn ich mich wieder raus traue. Gar kein Problem für die. Es gibt Dinge, vor denen kann man nicht weglaufen. Dazu gehört dieses.
Darum werde ich morgen trotzdem zum Gäbsch'n fahren und beten und bangen und hoffen, dass es an dieser Feier vorübergeht. Und danach geht das Bangen und Hoffen weiter, denn sie sind ja nicht die einzigen Menschen auf der Welt.
Und am Mittwoch kommt Silke hier her und auch davor bibber ich ein wenig. Aber da deutet nichts darauf hin...
Ich darf morgen nicht zu viel trinken, damit ich noch Herrin meiner Sinne bin. Auch wenn ich nicht glaube, dass es was nützt, denn wenn Schicksal sich erfüllen will, dann tut es das und Punkt.
Ich habe Angst! Flutwellen zerstören...
P.S: Drei konkrete Vermutungen hab ich. Ich kann auch falsch liegen, aber schmecken würd mir keine der drei Möglichkeiten... Aber wenn ich mich für eine entscheiden könnte, wüsste ich, wen ich für die anderen opfern würde. Aber das liegt nicht in meiner Hand... Opfern - Gott, das klingt gemein...
Sadiie - 26. Mai, 00:49
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