Montag, 23. Juni 2008

This is the life

Ich habe etwas gelernt. Ich esse brav meine Chilischoten, lese und setze mir Gedankenstopps. Ich lenke mich ab, so gut ich kann. Ich versuche mich außerdem noch in anderer Angelegenheit abzugrenzen. Ich gehe in die Satellitenposition und trete mindestens einen Schritt zurück.
Ich habe bedingte Erfolge.
Nichtsdestotrotz lauern die Dinge, die nicht da sein sollen im Hintergrund und in meinem Bauch und warten auf einen unachtsamen Moment meinerseits um mich zu überrumpeln und zuschlagen zu können.
Gegen verloren gegangene Freude ist gar nicht so leicht anzukämpfen und sich mit der daraus entstandenen Traurigkeit anzufreunden gelingt noch viel weniger.
Aber es hat wohl nicht sollen sein.
Falsche Hoffnungen sind gemein. Ein Ja, das ein Nein wird ebenfalls. Blöde Umstrukturierung! Das alte System gefiel mir besser...!
Heute bin ich frustriertfrustriertfrustriert. Und wehe dem, der mir das verübelt!
Zu viele Fronten auf einmal. Ich habe nur zwei Arme und zwei Beine. Der Kopf ist sogar nur in einfacher Ausführung vorhanden. Keine gute Ausrüstung für viele Fronten. Und meine Waffen sind nichts anderes als irgendwas improvisiertes. Ich glaub, ich blase für heute zum Rückzug, verschwinde auf meinen Eisberg, denke keine Gedanken mehr in irgendwelche blöden Richtungen und harre der Dinge und Ironie, die mich morgen erwarten... Punkt!

Unterbewusstseins-Check

Heute Abend im Saint standen drei Leute an "unserem" Tisch. Das fanden wir schon doof. Heli, Lisa, Silke und ich setzten uns an den daneben.
War dann aber auch nicht weiter schlimm. Das schwule Pärchen und die Frau waren halt vor uns da. Kein Drama.
Unsympathisch fand ich sie trotzdem.
Erst dachte ich, es läge daran, dass sie samt Tisch immer näher zu uns rückten und mir auch ständig im Weg rum standen und ich nix mehr sehen konnte.
Aber das konnte es nicht sein. Das ist schließlich normal, wenns voll ist, und warum sollte ich genau diese drei deshalb doof finden?!
Also sah ich sie mir genauer an.
Nach etwa einer Stunde war ich mir darüber bewusst, was es war. Etwas, was mir schon von vornherein aufgefallen war, was sich aber in meinem Unterbewusstsein einen netten Platz gesucht hatte und sich danach dort versteckt hielt---
Einer von den dreien glich der Person, der meiner Liebe gilt und an diese Person mag ich grad nicht denken.
Nicht, weil irgendetwas vorgefallen ist, sondern weil es weh tut. Schutzmechanismus.
Der reine Schmerz ist der des Abschiedes, nicht der des Vermissens.
Und es war, als sähe ich plötzlich mit anderen Augen, als mir das alles erst mal bewusst wurde.
Sympathische Menschen waren das. Und recht lustige noch dazu.
Was lerne ich daraus?
1. Genauer hinsehen und nach Ursachen forschen hilft
2. Ich kann anscheinend schnell jemandem Unrecht tun
3. Ich kann es wieder korrigieren
4. Ich bin noch nicht bereit für die Liebe

In diesem Sinne - Gute Nacht an alle da draußen

Sadiie

Irgendland im Nirgendwo

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