....aber ich weiß, wer mir half, dorthin zu kommen....
Die Vergangenheit lauert überall.... sogar bei KiK, wenn man nur auf der Suche nach irgendwelchem unnützen Kleinkram ist.
Meine Mutter kam mit der recht jungen Fillialleiterin ins Gespräch, weil sie sich von einer Feier der Freundin meiner Mutter kannten...
Und ich, ich schaute sie die ganze Zeit an und überlegte, woher ich sie bloß kenne.
Als sie sagte, sie heißt Nadine, sprach ich sie dann an...
"Kann das sein, dass wir uns vom R.-Gymnasium kennen?"
- "Jaaa, stimmt... ich überlege auch schon die ganze Zeit..."
Es stellte sich raus, dass sie jene Nadine war, die in der Oberstufe ein Jahr unter mir war. Wir saßen außerdem zusammen im Spanisch-Kurs.
Und so erinnerten wir uns gemeinsam an damals, eine schwere, aber gute Zeit.
Es tat nicht weh, nur eine gewisse Melancholie regte sich.
Aber Melancholie ist nichts schlimmes. Es ist ein sehr leises und feines Gefühl...
Wir sprachen auch über Frau M. und Frau A.-S., die wohl tollsten Lehrerinnen, die das Kollegium damals zu bieten hatte.
Diese beiden wunderbaren Menschen, die mich auf den Weg führten, den ich noch immer gehe. Ich hatte mich damals verlaufen.
Frau M. brachte mir bei, Worte für mich zu finden und sie aufzuschreiben. Und als ich schreiben konnte, brachte sie mir bei, wie man sie spricht.
Sie hat mir so sehr geholfen bei dem Start...
Und dann, als sie weg war, da kam Frau A.-S.
Schreiben und sprechen konnte ich nun. Aber der Rest des Lebens war mir unheimlich. Ich wusste nicht, wo vorne und hinten ist und fiel in alle erdenklichen Löcher in meiner Nähe. Es war eine Zeit, in der ich mich am liebsten in andere Welten gewünscht hätte. Die vergangenen Jahre hatten mich zu etwas gemacht, was nicht mehr erkennen ließ, was es eigentlich mal war.
Sie zeigte mir, dass auch diese Welt eine schöne ist und wieviel positives das Leben für einen Menschen bereithält... Sie teilte Hesse mit mir. Und Laotse. Und 2Raumwohnung... und die 3 Fragezeichen und noch so vieles mehr.
Sie war eigentlich immer fröhlich. Das faszinierte mich. Sie hat mir viel von sich gezeigt und gegeben.
Aber sie hat mir auch gezeigt, wo Grenzen sind. Dann war sie nicht fröhlich sondern sehr bestimmt. Wir stritten uns regelmäßig per Mail. Irgendwann meinte sie mal, wir wären "Meister im gegenseitigem Anblaffen" *schmunzel*
Ich hab diese Mischung aus Fröhlichkeit, Bestimmtheit und Blaffen, wenn etwas nicht passte, so sehr gebraucht... als Starthilfe für den Weg... und die Shoppingtouren und das Kaffeetrinken...
Schon einige Jahre ist das her und lange Zeit schon gehe ich meinen Weg nun ohne die beiden.
Manchmal macht mich das traurig. Ich hab mich sehr verändert so sehr entwickelt. Ich bin gewachsen und habe vieles gemeistert...
Ich wünsche mir oft, ich könnte ihnen das zeigen...
Aus dieser Zeit gibt es zwei Postkarten... auf der einen steht "Don't cry 'cause it's over - just smile 'cause it happened" und auf der anderen
"Ich weiß nicht, wohin mein Weg mich führt, aber ich weiß, wer mir half dorthin zu kommen..."
Ich werde sie nie vergessen und die Dankbarkeit, die ich empfinde, wird immer in mir sein. Sie haben mir gezeigt, dass es Licht gibt, dem ich folgen kann.
Und wer weiß, vielleicht habe ich irgendwann einmal die Möglichkeit, ihnen all das zu sagen...
Meine Mutter kam mit der recht jungen Fillialleiterin ins Gespräch, weil sie sich von einer Feier der Freundin meiner Mutter kannten...
Und ich, ich schaute sie die ganze Zeit an und überlegte, woher ich sie bloß kenne.
Als sie sagte, sie heißt Nadine, sprach ich sie dann an...
"Kann das sein, dass wir uns vom R.-Gymnasium kennen?"
- "Jaaa, stimmt... ich überlege auch schon die ganze Zeit..."
Es stellte sich raus, dass sie jene Nadine war, die in der Oberstufe ein Jahr unter mir war. Wir saßen außerdem zusammen im Spanisch-Kurs.
Und so erinnerten wir uns gemeinsam an damals, eine schwere, aber gute Zeit.
Es tat nicht weh, nur eine gewisse Melancholie regte sich.
Aber Melancholie ist nichts schlimmes. Es ist ein sehr leises und feines Gefühl...
Wir sprachen auch über Frau M. und Frau A.-S., die wohl tollsten Lehrerinnen, die das Kollegium damals zu bieten hatte.
Diese beiden wunderbaren Menschen, die mich auf den Weg führten, den ich noch immer gehe. Ich hatte mich damals verlaufen.
Frau M. brachte mir bei, Worte für mich zu finden und sie aufzuschreiben. Und als ich schreiben konnte, brachte sie mir bei, wie man sie spricht.
Sie hat mir so sehr geholfen bei dem Start...
Und dann, als sie weg war, da kam Frau A.-S.
Schreiben und sprechen konnte ich nun. Aber der Rest des Lebens war mir unheimlich. Ich wusste nicht, wo vorne und hinten ist und fiel in alle erdenklichen Löcher in meiner Nähe. Es war eine Zeit, in der ich mich am liebsten in andere Welten gewünscht hätte. Die vergangenen Jahre hatten mich zu etwas gemacht, was nicht mehr erkennen ließ, was es eigentlich mal war.
Sie zeigte mir, dass auch diese Welt eine schöne ist und wieviel positives das Leben für einen Menschen bereithält... Sie teilte Hesse mit mir. Und Laotse. Und 2Raumwohnung... und die 3 Fragezeichen und noch so vieles mehr.
Sie war eigentlich immer fröhlich. Das faszinierte mich. Sie hat mir viel von sich gezeigt und gegeben.
Aber sie hat mir auch gezeigt, wo Grenzen sind. Dann war sie nicht fröhlich sondern sehr bestimmt. Wir stritten uns regelmäßig per Mail. Irgendwann meinte sie mal, wir wären "Meister im gegenseitigem Anblaffen" *schmunzel*
Ich hab diese Mischung aus Fröhlichkeit, Bestimmtheit und Blaffen, wenn etwas nicht passte, so sehr gebraucht... als Starthilfe für den Weg... und die Shoppingtouren und das Kaffeetrinken...
Schon einige Jahre ist das her und lange Zeit schon gehe ich meinen Weg nun ohne die beiden.
Manchmal macht mich das traurig. Ich hab mich sehr verändert so sehr entwickelt. Ich bin gewachsen und habe vieles gemeistert...
Ich wünsche mir oft, ich könnte ihnen das zeigen...
Aus dieser Zeit gibt es zwei Postkarten... auf der einen steht "Don't cry 'cause it's over - just smile 'cause it happened" und auf der anderen
"Ich weiß nicht, wohin mein Weg mich führt, aber ich weiß, wer mir half dorthin zu kommen..."
Ich werde sie nie vergessen und die Dankbarkeit, die ich empfinde, wird immer in mir sein. Sie haben mir gezeigt, dass es Licht gibt, dem ich folgen kann.
Und wer weiß, vielleicht habe ich irgendwann einmal die Möglichkeit, ihnen all das zu sagen...
Sadiie - 23. Feb, 01:51
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