Mutter und Kind und Unbelehrbare
Reden wir doch heute mal über Porzellan.
Porzellan ist doch ein sehr schönes Thema.
Was weiß man darüber?
Man weiß, es geht kaputt, wenn man nicht aufpasst.
Man weiß, es ist teilweise wertvoll.
Je dünner und älter desto wertvoller. Gleichzeitig aber auch viel leichter kaputtbar.
Es ist bekannt, dass Porzellans Mutter die Vorsicht ist.
Sie transportiert ihr Kind umsichtig in einer Kiste.
Passt auf, dass es sicher verpackt ist und dass ihm nichts geschieht.
Darüber, wohin sie es trägt, lässt sich nur mutmaßen.
Ich bin mir aber fast sicher, dass Mutter Vorsicht einem mit den Kind Porzellan auf Schritt und Tritt folgt.
Schließlich ist man lange bekannt und gut befreundet.
Wohin ich allerdings unterwegs bin, weiß ich selber nicht so genau. Das angestrebte Ziel liegt irgendwo da, wo die Zufriedenheit wohnt. Die genaue Adresse fehlt mir und ganz davon abgesehen habe ich mich glaube ich sowieso verlaufen, bin mir aber hin und wieder doch sicher, dass alle Wege irgendwann nach Rom führen.
An irgendetwas muss man ja schließlich glauben... - oder so tun als ob.
Manchmal geht einem die Vorsicht dennoch auf die Nerven.
Man ist jung, man will was erleben und nicht schleichen wie eine Oma. Darum saust man um Ecken, geht im Zickzack und geht auch mal spannendere Wege.
Manchmal vergisst man dabei Mama Vorsicht und ihr Kind. Oder man ist genervt von ihren fortwährenden Warnungen.
Nicht selten stolpert die Vorsicht. Das Porzellan wird kräftig durch geschüttelt. Die Vorsicht wird dann sauer und schreit.
Man selber schreit genervt zurück.
Manchmal geht ein Weg gut. Aber nicht selten fällt die Vorsicht mit ihrer Kiste zu Boden.
Dabei spielt es keine Rolle, wie dick das Porzellankind angezogen und gepolstert wurde. In der Regel zerbricht es trotzdem.
Die Vorsicht ist dann außer sich vor Wut. Man möchte vor ihr fort laufen, aber sie lässt einem gar keine Chance.
Zerknirscht gibt man ihr Recht.
Ja, Vorsicht, du hattest Recht. Ich hätte auf dich hören sollen.
Aber zu spät, man ist Schuld, dass das Porzellankind verletzt ist und leiden muss.
Manchmal wird es wieder gesund, manchmal ist es nicht mehr zu retten.
Die Vorsicht ist irgendwann ein weiteres mal Mutter geworden.
Man nimmt sich vor, von nun an auf sie zu hören... und stellt kurz darauf fest, dass man sich immer noch nicht verändert hat.
Porzellan ist doch ein sehr schönes Thema.
Was weiß man darüber?
Man weiß, es geht kaputt, wenn man nicht aufpasst.
Man weiß, es ist teilweise wertvoll.
Je dünner und älter desto wertvoller. Gleichzeitig aber auch viel leichter kaputtbar.
Es ist bekannt, dass Porzellans Mutter die Vorsicht ist.
Sie transportiert ihr Kind umsichtig in einer Kiste.
Passt auf, dass es sicher verpackt ist und dass ihm nichts geschieht.
Darüber, wohin sie es trägt, lässt sich nur mutmaßen.
Ich bin mir aber fast sicher, dass Mutter Vorsicht einem mit den Kind Porzellan auf Schritt und Tritt folgt.
Schließlich ist man lange bekannt und gut befreundet.
Wohin ich allerdings unterwegs bin, weiß ich selber nicht so genau. Das angestrebte Ziel liegt irgendwo da, wo die Zufriedenheit wohnt. Die genaue Adresse fehlt mir und ganz davon abgesehen habe ich mich glaube ich sowieso verlaufen, bin mir aber hin und wieder doch sicher, dass alle Wege irgendwann nach Rom führen.
An irgendetwas muss man ja schließlich glauben... - oder so tun als ob.
Manchmal geht einem die Vorsicht dennoch auf die Nerven.
Man ist jung, man will was erleben und nicht schleichen wie eine Oma. Darum saust man um Ecken, geht im Zickzack und geht auch mal spannendere Wege.
Manchmal vergisst man dabei Mama Vorsicht und ihr Kind. Oder man ist genervt von ihren fortwährenden Warnungen.
Nicht selten stolpert die Vorsicht. Das Porzellan wird kräftig durch geschüttelt. Die Vorsicht wird dann sauer und schreit.
Man selber schreit genervt zurück.
Manchmal geht ein Weg gut. Aber nicht selten fällt die Vorsicht mit ihrer Kiste zu Boden.
Dabei spielt es keine Rolle, wie dick das Porzellankind angezogen und gepolstert wurde. In der Regel zerbricht es trotzdem.
Die Vorsicht ist dann außer sich vor Wut. Man möchte vor ihr fort laufen, aber sie lässt einem gar keine Chance.
Zerknirscht gibt man ihr Recht.
Ja, Vorsicht, du hattest Recht. Ich hätte auf dich hören sollen.
Aber zu spät, man ist Schuld, dass das Porzellankind verletzt ist und leiden muss.
Manchmal wird es wieder gesund, manchmal ist es nicht mehr zu retten.
Die Vorsicht ist irgendwann ein weiteres mal Mutter geworden.
Man nimmt sich vor, von nun an auf sie zu hören... und stellt kurz darauf fest, dass man sich immer noch nicht verändert hat.
Sadiie - 28. Jun, 15:55
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