Montag, 19. Mai 2008

Einfach laecheln

Meine Ma kam von ihrem Freund, hatte nicht wirklich gute Laune und begann nach einiger Zeit rumzustänkern. Keine Ahnung, was sie eigentlich wollte und was ihr nicht passte, denn es war ja gar nichts. Jedenfalls brüllte sie nach vielleicht ner Minute "Halt die große Fresse". Ich hab doch gar nichts Schlimmes gesagt. Ich geh halt noch nicht ins Bett, auch wenn sie das jetzt tut, und ich hol den Kuchen gleich aus dem Ofen, wenn er fertig ist. Alles ganz easy. Ihr Problem verstand ich nicht, darum auch nicht ihre aggressive Reaktion. Tu ich immer noch nicht.
Ohne groß nachzudenken, weil ich mich verletzt fühlte und sie mich mal wieder getroffen hatte, haute ich ihr ebenfalls einen Spruch um die Ohren...
Fehler, Jenny, ein Fehler. Das nächste Mal werde ich lächeln...

Sonntag, 18. Mai 2008

Traumwelten

Heute wachte ich auf und stellte fest:
Das, was schon die genzen letzten Tage irgendwo hinten in meinem Kopf rumspukte, ist nun ein ausgewachsener Traum. Ein Ziel, auf das sich lohnt, hinzuarbeiten. Ein Ziel!
Es folgte, einiges an Hin-und-her-Denken, wie ich es wohl angehen könnte, abgesehen von der Arbeit, die ich selber leisten muss und auch so gerne leisten möchte und da fiel es mir die Schuppen von den Augen: ganz einfach - ich muss demnächst mal wieder Kontakt mit Frau Sch. aufnehmen, der Kunsttherapeutin der Münster'schen. Sie wird mir weiterhelfen und einen Start ermöglichen können und davon ab würd ich mich sehr freuen, mal wieder mit ihr zusammen zu arbeiten. Eine Hand wäscht die andere. Ich half ihr schon häufig bei manchen Dingen und ich bin mir fast sicher, dass sie das ebenfalls bei mir täte, zumal das, was mir vorschwebt, ständiger Bestandteil ihres Lebens und großes Hobby ist.
Ach, was fühlt sich dieser Traum toll an und davon ab: Ich schwimme auf einer Positivwelle, unterbrochen von kleinen Melancholiechen, aber die sind ok. Genau diese Stimmung mag ich :-)

Denkstoff

Hmmm...
Eben erfuhr ich, dass jener Mann, der mich schon seit Jahren immer mal wieder am Telefon belästigt, psychisch ziemlich am Ende ist und wohl über kurz oder lang vorhat, in die Psychiatrie zu gehen.
Eigentlich hatte ich vor, ihn nun endgültig hochgehen zu lassen. Chancen, mich in Ruhe zu lassen, hab ich ihm zur Genüge gegeben. Aber nun... ich weiß auch nicht.
Ich mein klar, psychisch krank hin oder her, er hat trotzdem kein Recht, mich nachts zu belästigen und mir Sachen ins Telefon zu röcheln, die auf keine Kuhhaut mehr gehen, zumal ich ne Zeit lang echt Angst hatte, vor die Tür zu gehen, wenn es dunkel wurde und sehr viele Männer gemieden habe, die es aufgrund der Details, die dem Anrufer bekannt waren, hätten sein können... aber...
Andererseits... wenn er denn wirklich gewillt ist, wieder auf die Beine zu kommen, bin ich die letzte, die ihm Knüppel zwischen selbige schmeißen will, denn ich weiß, dass es auch so schon schwer genug ist. Und evtl. zieht das Konsequenzen für ihn nach sich, die ihn echt hart treffen könnten.
Dann wieder denke ich - pfff, ich schlag mich auch mit meiner Psyche rum und genau in der Zeit, wo ich richtig am Boden war, fing er mit seinen Anrufen an.
Ach, ich weiß noch nicht, da muss ich noch eine Weile drüber nachdenken.
Eigentlich hab ich keine Lust mehr, ihn zu schützen und wer weiß, was er aus der Geschichte alles mitnehmen kann, wenn sie in der Therapie zur Sprache käme... Könnte auch ne Chance sein.
Denkdenkdenk...

Samstag, 17. Mai 2008

Milchpubertaet

Da wurd ich heute Morgen geweckt von meiner Ma, die mir Kaffee ans Bett brachte - hach, sowas lieb ich ja ;-) - und war noch völligstens verpennt. Natürlich, die Nacht begann spät für mich.
Halb wach begann ich meinen Kaffee zu schlürfen und sah auf die Uhr. Uaaaaah! Kurz nach neun. So gar nicht meine Zeit am Wochenende, wenn nix ansteht. Aber noajoa, warum eigentlich nicht.
Weiterhin verpennt nippte ich an meinem Kaffee und versuchte ein wenig wacher zu werden, um die Tasse endlich grade halten zu können, als dann endlich auch meine Geschmacksnerven wacher wurden und begannen, zu schmecken, was ich ihnen da grade gab:
Kaffee mit saurer Milch *lach* Bis ich das gemerkt hab, war die riesen Tasse aber auch schon halb leer ;-)
Ach wat solls, hätt mich auch gewundert, wenn die angefangene Milch die letzten Tage überstanden hätte ohne jegliche Veränderungen... Milchpubertät - sie ist grad sauer.
Naja, jedenfalls regnets grad mal nicht. Freut mich für meinen Bruder, der gerade mit seinem Geburtstagsfreund und anderen in den Movie Park unterwegs ist.
Nu das zweite Zagarettchen und den Lachanfall unter Kontrolle kriegen, den Muttern eben bei mir verursacht hat, weil sie das Internet und die Suchmaschinen nicht versteht und Dinge sucht, die es nicht geben kann. Herrlicher Morgen :-)

Hoppla

14487-verdreht

Hab ich eben entdeckt... hach, solche Bilder find ich ja super :-)

Montag, 12. Mai 2008

Abschied von Paule

Heute schrubbte ich wie eine Wahnsinnige den Käfig, in dem mein Igelkind bis gestern wohnte.
Gestern Abend brachte ich ihn dorthin, wo er herkam und hingehörte. Aufgepäppelt und groß und stark sorgt er jetzt für sich selber.
Er schien zu wissen, wo es hin gehen wird, denn er schnüffelte die ganze Zeit herum, als ich ihn raustrug und zum Sportplatzwäldchen lief. Und er rotierte wie ein Wahnsinniger in dem Karton. Rotierte und richtete sich wieder auf, um raus zu sehen, rotierte dann wieder, schnüffelte.
Als wir ankamen, stellte ich ihn mit Karton auf den Boden. Und plötzlich war er ganz schüchtern. Sonst ein kleiner Ausbruchskünstler, traute er sich gestern gar nicht den Karton zu verlassen. Nach ein paar Minuten setzte ich ihn einfach raus.
Ein paar Fotos schoss ich noch von ihm und eine Viertelstunde später wurde mein kleines großes Igelkind dann munter und zockelte davon.
Unterwegs fand er sogar schon etwas zu fressen. Es schmatzte plötzlich sehr bekannt klingend aus seiner Richtung.
Nu denn, ich schärfte ihm noch ein, dass Straßen und Autos gefährlich sind, und dass er sich von beidem fernhalten soll, und ich hoffe, er beherzigt meinen Rat.
Alles Gute, kleiner Mann. Pass gut auf dich auf!

Mittwoch, 7. Mai 2008

Aaaaargh!!!

Mistiges Drecksmückentier, dass ich immer noch nicht erwischt habe bis jetzt, hat wieder zugeschlagen. Resultat des Ganzen: geschwollener Unterschenkel, geschwollenes Handgelenk und natürlich - ohne dem geht es anscheinend nicht - zugeschwollenes Auge. Diesmal das andere.
Ich werde dieses Vieh umbringen! Nicht nur das - langsam, gaaaanz langsam zu Tode foltern! Mann, das kotzt mich so an!
Unnu muss ich als geschwollener Klumpen in die Arbeitstherapie, wo ich zu spät hinkomme, weil ich genau in diesem Moment da eintrudeln sollte, was mir aber grade relativ egal ist, weil ich da als geschwollener Klumpen eigentlich gar nicht! hin will!
Himmiherrgottzaggramentzefixlujah!!!

Montag, 5. Mai 2008

Von Rastplaetzen und Menschen aus Bremen mit Hund aus Bremen und Hund aus Italien

Da wollte ich heute von Münster aus zum Gäbsch'n fahren (liegt ja quasi auf dem Heimweg) und stellte fest: Ich hab noch viiiiieel Zeit. Also beschloss ich, auf einem meiner Lieblingsautobahnrastplätzen Halt zu machen.
Ich mag Rastplätze. Ganz wirklich. Genau so wie Bahnhöfe. Aber es muss ein kleiner und gemütlicher Rastplatz sein.
Ich hielt also an, telefonierte mit dem Gäbsch'n wegen 'ner genauen Wegbeschreibung, wenn ich von der Autobahn runter bin, und stellte weiterhin fest: Ich hab sogar noch mehr Zeit. Also stieg ich aus und wollte auf einen leeren Tisch zulaufen. War auch schon fast da, bis ich erkannte: Da komm ich von der Seite aus gar nicht hin, weil kein Weg da - nur hohes Gras.
Obwohl ich eigentlich alleine sitzen wollte, fragte ich das sypathisch wirkende ältere Ehepaar mit den beiden süßen Hunden, ob ich mich vielleicht dazu setzen könnte (ich war einfach zu faul, wieder zurück und außenrum zu dem leeren Platz zu gehen...).
"Aber natürlich" war die Antwort.
Der kleinere Hund kam sofort an und fand mich toll. So kam ich dann auch mit den Leuten ins Gespräch. Über Hunde, über die Menschheit, über Gott und die Welt. Dem Mann wurde glaub ich aber unser Geschnatter bald zu viel (was soll man sagen, wir sind halt Frauen) und er wanderte mal hierhin und mal dorthin.
Es war eine so schöne Atmosphäre und so sehr angenehm, dass ich mich gar nicht traute auf die Uhr zu gucken, weil ich gerne noch lange dort geblieben wäre. Als ich dann doch mal endlich schaute, wie spät es denn nu war, war es schon kurz vor sechs. Noajoa... gegen sechs wollte ich beim Gäbsch'n sein. Also verabschiedet und weiter ging die Fahrt. Sowohl meine, als auch die der beiden Hunde mit Herrchen und Frauchen.
Ich freue mich sogar jetzt noch über die Begegnung mit diesen netten Leuten aus Bremen. Auch wenn das Treffen mit dem Gäbsch'n die Rastplatzbegegnung noch um einiges getoppt hat (klar ;-)), war es echt was ganz tolles heute.
Mensch, was ist das Leben schön, wenn es will.

Sonntag, 4. Mai 2008

Vom Gutgefuehl und theoretischen Abschieden

Ein neuer Tag, der soweit erstmal schön zu werden verspricht. Eine lachende Sonne strahlt mich an, wenn ich auf dem Balkon sitze, ich habe relativ gut geschlafen (wenn man von der Mückenattake um zwanzig nach vier absieht, aber sie kam nicht dazu, in meine Wange zu pieken. Ich hab sie verjagt!), fühl mich viel fitter als gestern und habe heute noch was vor.
Meine "dritte Oma" hat heute nämlich Geburtstag und hat uns heute Abend um sechs zu sich eingeladen. Von da aus werd ich direkt ins Saint fahren. Tjoa, und dann ist der Tag ja schon wieder um und es ist Montag.
Ich freu mich, dass ich mich endlich mal wieder rundum gut fühle und mache mir auch keine Gedanken darüber, wie lange das wohl anhalten mag. Das würde wieder alles kaputt machen.
So ist es übrigens glaub ich auch mit den Abschieden. Statt die Zeit, die einem noch bis zum Abschied bleibt, ausgiebig zu genießen, macht man sich schon völlig verrückt vor Traurigkeit und Sorge, was denn wohl danach kommt. Das ist doch blöd. Auskosten bis zum letzten sollte die Devise lauten! Sonst stehl ich mir und meinem Gegenüber doch wertvolle Zeit, die noch so schön und unbeschwert sein könnte, wie die Zeit davor auch war... Theorie klappt - an der Praxis werd ich von mal zu mal mehr versuchen zu feilen ;-)
Wird schon werden.
Jetzt verdientes Sonnenzigarettchen auf dem Balkon und dann mal Duschen und Gassi :-)

Samstag, 3. Mai 2008

Monday monday

Ganz schön komisch wird es sein, am Montag zu Skills in die Münster'sche zu fahren, mit dem Wissen, dass weder das Gäbsch'n und das Römsch'n noch mein lieber Herr B. noch dort sein werden.
Das fühl ich jetzt schon.
Trotzdem freu ich mich sehr auf Montag, weil ich mich um kurz nach vier mit Kathriiinsch'n treff und Kätsch'n in der Skillgruppe sehe :-)
Außerdem hat Frau D., die olle Ziege, keinen Grund mehr, mich von Station zu schmeißen. Warum sollte ich dort bleiben wollen, wenn die andren nicht mehr da sind. Mit Ines setz ich mich einfach in die Caféteria.
Alles ganz easy! :-)
In diesem Sinne - Cin Cin und Stößchen. In der Hoffnung das davon die Mückenstichkopfschmerzen verschwinden!!

Mueckenkrieg!

Verflixt, ich hab ne Mücke im Zimmer. Und das Mistvieh hat mich natürlich zwei mal gestochen. Soweit nicht schlim, nur leider reagier ich so ein bisschen allergisch und nu hab ich eine geschwollene Hand und krieg mein rechtes Auge kaum auf, weil die da auch gepiekt hat und es total zugeschwollen ist von dem ollen Stich.
Na warte, Mücke, wenn ich dich erwische, dann biste dran!

Nachtrag: So seh ich grad aus, wie bäääh!

Sadiie

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