Es ist gar nicht so einfach, seine eigenen Gespenster mit denen von jemandem, den man mag, unter einen Hut zu kriegen.
*grübel*
*grübel*
*grübel*
Ich hab eben versucht, Worte dafür zu finden, was was bewirkt und warum und überhaupt, aber ich finde gar keine...
Ich kämpfe wie verrückt, um mich unter Kontrolle zu halten und nichts Dummes zu tun... Ich möchte in alle möglichen Richtungen um mich schlagen, aber ich tu es nicht, weil ich nicht verletzen möchte...
Denn ich erkenne viel zu wenig und interpretiere viel zu viel.
Und das ist wohl eines der Dinge, die mir immer und immer wieder am meisten zu schaffen machen.
Misstrauen ist weder falsch noch schlimm. Aber nur da, wo es angebracht ist.
Oha, ich hab das Bloghäuschen ganz schön vernachlässigt. Hat der Rumpel Recht gehabt!
Himmel, hier liegt ja Staub ohne Ende rum und durch die Fenster kann man kaum noch schauen...
Ich bin jetzt wieder da - erstmal. Bringe wieder in Schuss, halte sauber und erneuer mal wieder.
Alles ist gerade dabei, verschönert zu werden. Vielleicht ziehe ich noch dieses Jahr um und ich kann kaum erwarten, mich so einzurichten und auszuleben, wie ich das möchte.
Damit hab ich hier zu Hause schon angefangen, was teilweise nicht gerne gesehen wurde.
Wurscht.
Bald bin ich weg und dann hab ich Platz und bin nicht mehr eingeengt und kann tun und lassen was ich will!
Und dann kommen Gäbsch'n und Vita und wir richten ein, weil wir nämlich gleichen Geschmack haben :-)
Ich freu mich. Ja, mittlerweile ist da mehr Freude als Angst.
Und dann, wenn ich erst hier weg bin, kann mir Arschlochmutterfreund auch nicht mehr androhen, dass er mir alle meine Knochen bricht! Den muss ich nämlich dann nie wieder sehen.
Danke noch mal, Vita, dass ich so kurzfristig bei dir unterschlüpfen konnte letzte Woche!
Vor einiger Zeit erfuhr ich etwas über mich. Eine Sache, die ich schon ahnte, derer ich mir aber bisher nicht sicher war. Etwa über sich zu erfahren, ist eine Sache - sie sich einzugestehen und nicht zu verbergen, weil man sich schämt, eine ganz andere.
Über den Punkt komme ich so langsam hinaus. Mit immer mehr Leuten spreche ich. Und was mich überrascht: Viele dieser Leute wussten viel eher als ich selber bescheid, "woher der Hase weht". Huch.
Heißt das jetzt, dass ich mich tatsächlich nicht so gut selber kenne, wie ich sollte oder heißt das, das diese Mensche mir einfach so nah sind, dass sie mich kennen, aber gerade so viel Abstand zu mir haben, dass sie klarer sehen können, während ich so nah an mir selber bin, dass ich den Wald vor lauter Bäumen nicht sehe?
Vielleicht können sie auch ein mich hineinsehen *lach* Sei vorsichtig mit deinen Gedanken, liebe Sadie.
Trotz allem Eingeständnis gibts da nämlich noch Dinge, die mit dran hängen und das sollte erstmal meins bleiben. Und damit das gewährleistet ist, mache ich ein bisschen WischiWaschiNebel um mich rum, bis ich selber wirklich sicher bin.
Ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht ja nein vielleicht
....
Vielleicht ist gar nichts dran, aber vielleicht stimmt es ganz genau... Davor hab ich Angst. Dass ich so sein könnte und es vielleicht noch nicht mal merke. Denn wenn ich es nicht merke, wie soll ich dann was dagegen tun können?!
Und da denke ich immer, ich mache keine Fortschritte...
Ich bin dem Spiegelbild meines alten Ichs begegnet. Vor einiger Zeit schon, aber es fiel mir nicht sofort auf.
Dann aber habe ich es bemerkt und erkannte die Erfahrungen, aus denen ich gelernt habe und konnte trotz allem behaupten, dass es gut war, sie gemacht zu haben, auch wenn es oft schwer war und ganz schön schmerzhaft.
Das, worin mein Spiegel noch gefangen ist, habe ich ein ganzes Stück hinter mir gelassen.
Und auch, wenn ich immer noch nicht weiß, wer ich bin, so weiß ich doch jetzt wenigsten, wer ich nicht mehr bin.
Darüber bin ich so froh, das kann man sich nicht vorstellen. Ich bin voller Dankbarkeit den Leuten gegenüber, die mich durch gewisse Dinge durchjagten, obwohl ich protestierte und schimpfte und um mich schlug. Ich bin dankbar, dass sie mich nicht aufgaben und erkannten, was in mir schlummert und darauf wartet, geboren zu werden und sich zu entwickeln.
Heute hab ich den Spiegel wieder gesehen und ich habe mich über sein Bild erschrocken. So bin ich auch mal gewesen? Du lieber Himmel...
Neee, so ein Arschloch war ich nie!
Trotz allem wünsche ich dem Menschen im Spiegel dennoch, dass er irgendwann die Kraft hat, weiter zu gehen und zu wachsen. Damit er nicht mehr wie ein kleines Kind trotzig wird, wenn es seinen Willen nicht bekommt!
Die neue Praktikantin in der AT und ich haben ein neues Hobby:
Spidersolitär auf Zeit. Heute war's unentschieden - 4 zu 4.
Die Frage ist, wer da jetzt wen von der Arbeit abhält und zu Schandtaten verführt ;-)
Wundert mich echt, dass Herr E. noch nichts gesagt hat... Und solange können wird ja weiter battlen *grins*
Überhaupt ist die sehr cool. Schon um die 30, hat auch ein Pferd und wenn wir nicht grad nen Wettkampf machen, quatschen wir über Pferde und Gott und die Welt.
Endlich mal wieder was los in dem Laden!
"Die Tage ziehen vorüber wie Wolken. Vielleicht reisen sie in einen anderen Himmel oder verschwinden ganz. Auf jeden Fall verlassen sie deinen Himmel. Für immer.
Ich habe entdeckt, dass jeder Tag anders ist, als der zuvor, selbst wenn man die gleichen Dinge tut, ist doch alles anders. Nur ich verändere mich nicht, außer dass ich etwas anderes anziehe. In meinem Kopf sind noch die gleichen Gedanken wie in den Tagen zuvor, nur werden sie immer unordentlicher, winzige und riesige fliegen durcheinander, wie in der Waschmaschine. Aber anstatt sauberer raus zu kommen, werden sie noch unordentlicher. Aus dem Kragen eines blauen T-Shirts ragt ein grüner Ärmel... ein guter Gedanke ragt aus einem bösen hervor.
Der Mann im Tabakladen sagt, dass die Zukunft in einem Glas Braulio liegt, das muss wohl ein Wein sein. Mama sagt, dass sie nicht darüber nachdenkt. Ugo sagt, wenn man an die Zukunft denkt, lebt man in der Gegenwart nicht gut. Er sagt, das ist als wenn man einen Apfel isst, wenn man ein Stück Torte vor sich stehen hat... man schmeckt den Apfel nicht mehr, weil man schon an die Torte denkt. Er sagt, dass die Zukunft irgendwann Gegenwart wird. Und deshalb lebt man dann gar nicht, außer in seinen Gedanken.
Von mir aus kann jeder leben, wo er will, auch in seinen Gedanken. Meine Welt ist unter der Treppe, mit Franco. Aber ich weiß nicht, ob das Zukunft, Gegenwart oder Vergangenheit ist. Ich weiß nur, dass es mir gefällt.
Ugo sagt, dass es Leute gibt, die nur in der Vergangenheit leben und leiden, weil sie immer nur an das denken, was sie schon getan haben oder hätten tun müssen, aber nicht getan haben, weil sie zu ängstlich waren. Nur in der Vergangenheit oder der Zukunft leben ist wie Totsein. Und wein ich nicht wie tot sein will, will ich auch nicht mehr daran denken, wie es mit Franco unter der Treppe war und wann ich wieder dort mit ihm sitzen kann. Ich will in einer anderen Zeit leben, genau zwischen der Vergangenheit und der Zukunft. Ich nenne sie Ewigwart.
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Zuletzt aktualisiert: 18. Mai, 23:26
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