(Un)Schuld
Das Wissen, dass all das nicht wirklich meine Schuld ist, lässt mich nicht besser fühlen, denn es fühlt sich so an.
Heute wie damals ist mir klar, dass ich gar keine Wahl hatte, anders zu handeln. die Konsequenzen waren mir von Anfang an bewusst. Aber wer in der Falle sitzt, hat nie mehr als die Möglichkeit das zu tun, was man von einem erwartet.
Drei Straßen entfernt von mir sitzt ein Mensch, der mir mal sehr nahe stand und säuft sich langsam aber sicher dem Ende entgegen. Wann immer mir dieser Mensch mir zufällig über den Weg läuft, erschrecke ich aufs Neue über dessen Zustand. Und da bin ich nicht mal die einzige.
Ich weiß, dass dieser Mensch mir die Schuld für den jetzigen Zustand gibt. Es ist sogar nachvollziehbar und von diesem Blickwinkel aus völlig sinnig. Dabei war ich nur das Ende der Fahnenstange. Der Anfang liegt weit vor meiner Zeit.
Warum also fühle ich mich dann so schuldig?
Heute wie damals ist mir klar, dass ich gar keine Wahl hatte, anders zu handeln. die Konsequenzen waren mir von Anfang an bewusst. Aber wer in der Falle sitzt, hat nie mehr als die Möglichkeit das zu tun, was man von einem erwartet.
Drei Straßen entfernt von mir sitzt ein Mensch, der mir mal sehr nahe stand und säuft sich langsam aber sicher dem Ende entgegen. Wann immer mir dieser Mensch mir zufällig über den Weg läuft, erschrecke ich aufs Neue über dessen Zustand. Und da bin ich nicht mal die einzige.
Ich weiß, dass dieser Mensch mir die Schuld für den jetzigen Zustand gibt. Es ist sogar nachvollziehbar und von diesem Blickwinkel aus völlig sinnig. Dabei war ich nur das Ende der Fahnenstange. Der Anfang liegt weit vor meiner Zeit.
Warum also fühle ich mich dann so schuldig?
Sadiie - 23. Sep, 03:16
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