Neueröffnung
Meinen Blog sollte ich mal wiederbeleben sagte man mir vor einigen Tagen...
Keine schlechte Idee, den Gedanken hatte ich auch schon länger. Lange nicht mehr hier gewesen im Irgendlandbloghäuschen.
Allerdings stelle ich gerade fest, dass es gar nicht so einfach ist, wieder anzuknüpfen an die großartigen Zeiten. Die meisten Leser sind in der ewigen Abwesenheit mittlerweile verschwunden. Einst schrieb ich nicht weiter, ich glaube, ich hatte einfach keine Worte mehr. Gedanken gab es genug, nur einfach keine Muße mehr, sie auszusprechen und zu schreiben.
Es ist viel Zeit vergangen. Vieles habe ich erlebt, gesehen, erfahren und gespürt.
Einiges davon war gut und auf anderes hätte ich wiederum verzichten können.
Allerdings bin ich Anhänger des "alles ist für irgendwas gut"-Glaubens... auch wenn ich das zugegebenermaßen gerne mal vergesse.
Aber ich muss daran glauben. Täte ich es nicht... - woran sollte ich dann glauben?
Es gibt nichts anderes, dass einen vorwärts gehen lässt, als der Glaube daran, dass alles zu seiner vorherbestimmten Zeit passiert und genau so gut und richtig ist, so anstrengend und kräfteraubend manches auch sein mag.
In der letzten Zeit hab ich mich weiter entwickelt. Es fällt mir so meist kaum auf... erst dann, wenn ich innehalte und mal zurückschaue.
Ich bin um viele Erfahrungen reicher, habe mich durch gewisse Dinge durchgekämpft, habe Fehler gemacht und aus manchen sogar lernen können.
Längst bin ich nur noch teilweise die Sadie von damals.
Stillstand ist der Tod, sagt auch Grönemeyer, dessen Musik ich eigentlich gar nicht leiden mag....
Und trotz dem, dass sich vieles verändert hat, in mir und um mich rum, stelle ich doch fest, dass manche Dinge sich einfach nie ändern werden... oder die Zeit dafür einfach noch nicht gekommen ist.
Manchmal könnte ich darüber schier verzweifeln. Manchmal tu ich das sogar. Aber was hilft das schon auf lange Sicht? Eigentlich nichts. Und auch, wenn ich das in solchen Momenten nicht hören will und sehen kann, weiß ich doch in mir drin, dass es so ist.
Ich weiß noch immer nicht, wie schwer 21 Gramm sind und ich habe noch lange nicht den inneren Frieden gefunden, den ich mir so sehr wünsche... aber ich bin noch da und stehe mal mehr und mal weniger sicher auf meinen zwei Beinen.
Hiermit eröffne ich also das Bloghäuschen erneut - und sei es nur für mich und eine Handvoll Leser, die sich nach der langen Zeit immer noch hin und wieder hierher verirren.
Ich bin zurück!
Keine schlechte Idee, den Gedanken hatte ich auch schon länger. Lange nicht mehr hier gewesen im Irgendlandbloghäuschen.
Allerdings stelle ich gerade fest, dass es gar nicht so einfach ist, wieder anzuknüpfen an die großartigen Zeiten. Die meisten Leser sind in der ewigen Abwesenheit mittlerweile verschwunden. Einst schrieb ich nicht weiter, ich glaube, ich hatte einfach keine Worte mehr. Gedanken gab es genug, nur einfach keine Muße mehr, sie auszusprechen und zu schreiben.
Es ist viel Zeit vergangen. Vieles habe ich erlebt, gesehen, erfahren und gespürt.
Einiges davon war gut und auf anderes hätte ich wiederum verzichten können.
Allerdings bin ich Anhänger des "alles ist für irgendwas gut"-Glaubens... auch wenn ich das zugegebenermaßen gerne mal vergesse.
Aber ich muss daran glauben. Täte ich es nicht... - woran sollte ich dann glauben?
Es gibt nichts anderes, dass einen vorwärts gehen lässt, als der Glaube daran, dass alles zu seiner vorherbestimmten Zeit passiert und genau so gut und richtig ist, so anstrengend und kräfteraubend manches auch sein mag.
In der letzten Zeit hab ich mich weiter entwickelt. Es fällt mir so meist kaum auf... erst dann, wenn ich innehalte und mal zurückschaue.
Ich bin um viele Erfahrungen reicher, habe mich durch gewisse Dinge durchgekämpft, habe Fehler gemacht und aus manchen sogar lernen können.
Längst bin ich nur noch teilweise die Sadie von damals.
Stillstand ist der Tod, sagt auch Grönemeyer, dessen Musik ich eigentlich gar nicht leiden mag....
Und trotz dem, dass sich vieles verändert hat, in mir und um mich rum, stelle ich doch fest, dass manche Dinge sich einfach nie ändern werden... oder die Zeit dafür einfach noch nicht gekommen ist.
Manchmal könnte ich darüber schier verzweifeln. Manchmal tu ich das sogar. Aber was hilft das schon auf lange Sicht? Eigentlich nichts. Und auch, wenn ich das in solchen Momenten nicht hören will und sehen kann, weiß ich doch in mir drin, dass es so ist.
Ich weiß noch immer nicht, wie schwer 21 Gramm sind und ich habe noch lange nicht den inneren Frieden gefunden, den ich mir so sehr wünsche... aber ich bin noch da und stehe mal mehr und mal weniger sicher auf meinen zwei Beinen.
Hiermit eröffne ich also das Bloghäuschen erneut - und sei es nur für mich und eine Handvoll Leser, die sich nach der langen Zeit immer noch hin und wieder hierher verirren.
Ich bin zurück!
Sadiie - 22. Aug, 00:33
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