...
Liebe Anuschka,
da hab ich heute mit einem lieben Menschen telefoniert, der dich auch kennt.
Dein Name fiel ebenfalls. Mehr am Rande eigentlich. Ich gebe zu, auch ich nahm ihn dann in den Mund aber naja, warum auch nicht, wo er doch eh schon gefallen war...
Das sein gar nicht gut.
Einmal mehr hast du dich in meinem Kopf eingenistet und ich habe es dir auch noch wunderbar gemütlich gemacht, weil ich weiß, ich krieg dich eh nicht rausgeschmissen. Doch das sollte ich können. Momentan hast du dort nicht zu sein. Zumindest nicht auf die Art und Weise, wie es der Fall ist.
Oh ich könnte einen Strick drehen - warum das ja, aber das nicht undsoweiterundsofort, aber nein, das tu ich nicht. Nur in Gedanken vielleicht. Aber das ist was anderes. Das darf ich. Wie heißt es "Die Gedanken sind frei" und diese Freiheit kann ich mir nehmen. Einmal hier aufgeschrieben jedoch, wäre es etwas ganz anderes. Ich meine... wenn es einmal hier niedergeschrieben ist, dann ist die Freiheit dahin.
Ach Anuschki... *luftindielungefüllundseufz* Ich habe am 7. Januar ein Vorgespräch beim Doc in der Klinik... um 14 Uhr. Vielleicht... können wir mal gucken, ob du vielleicht so um halb eins, ein Uhr kurz Zeit hast, damit... jeder von uns beiden seine Sachen wieder zurückbekommt?! Ich werd dich in den nächsten Tagen mal fragen... Falls ich dich überhaupt ans Telefon kriege.
"Nein!!!" schreit es mir laut ins Ohr. "Neinneinneinnein!!! Tu das nicht, mach das nicht, hör auf damit, du machst es kaputt und zerschlägst jede Hoffnung..."
"Ja aber..." meldet sich die andere Stimme leise und traurig. "...aber was denn sonst. Hoffnung ist ein gefährliches Spielzeug, dass nicht in jedermanns Hände gehört, weil es einen zerstören kann. Zerschlage die Hoffnung, auch wenn es weh tut, damit du irgendwann in einiger Zeit wieder frei bist..."
Und ich? Ich stehe dazwischen und bin mir gar nicht so sicher, wie ich tue, und hoffe auf ein Wunder...
Jenny - hoffnungshalbvoll
da hab ich heute mit einem lieben Menschen telefoniert, der dich auch kennt.
Dein Name fiel ebenfalls. Mehr am Rande eigentlich. Ich gebe zu, auch ich nahm ihn dann in den Mund aber naja, warum auch nicht, wo er doch eh schon gefallen war...
Das sein gar nicht gut.
Einmal mehr hast du dich in meinem Kopf eingenistet und ich habe es dir auch noch wunderbar gemütlich gemacht, weil ich weiß, ich krieg dich eh nicht rausgeschmissen. Doch das sollte ich können. Momentan hast du dort nicht zu sein. Zumindest nicht auf die Art und Weise, wie es der Fall ist.
Oh ich könnte einen Strick drehen - warum das ja, aber das nicht undsoweiterundsofort, aber nein, das tu ich nicht. Nur in Gedanken vielleicht. Aber das ist was anderes. Das darf ich. Wie heißt es "Die Gedanken sind frei" und diese Freiheit kann ich mir nehmen. Einmal hier aufgeschrieben jedoch, wäre es etwas ganz anderes. Ich meine... wenn es einmal hier niedergeschrieben ist, dann ist die Freiheit dahin.
Ach Anuschki... *luftindielungefüllundseufz* Ich habe am 7. Januar ein Vorgespräch beim Doc in der Klinik... um 14 Uhr. Vielleicht... können wir mal gucken, ob du vielleicht so um halb eins, ein Uhr kurz Zeit hast, damit... jeder von uns beiden seine Sachen wieder zurückbekommt?! Ich werd dich in den nächsten Tagen mal fragen... Falls ich dich überhaupt ans Telefon kriege.
"Nein!!!" schreit es mir laut ins Ohr. "Neinneinneinnein!!! Tu das nicht, mach das nicht, hör auf damit, du machst es kaputt und zerschlägst jede Hoffnung..."
"Ja aber..." meldet sich die andere Stimme leise und traurig. "...aber was denn sonst. Hoffnung ist ein gefährliches Spielzeug, dass nicht in jedermanns Hände gehört, weil es einen zerstören kann. Zerschlage die Hoffnung, auch wenn es weh tut, damit du irgendwann in einiger Zeit wieder frei bist..."
Und ich? Ich stehe dazwischen und bin mir gar nicht so sicher, wie ich tue, und hoffe auf ein Wunder...
Jenny - hoffnungshalbvoll
Sadiie - 18. Dez, 01:53
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