Ja... nein... - vielleicht
Oha, ja sowas, eine Nachricht von dir. Sie brachte mich ein wenig aus dem Konzept, denn ich hatte nicht damit gerechnet. Bianca brachte mich wieder rein. Ehrlich gesagt hab ich die Nachricht recht schnell wieder vergessen.
Ich kann nicht behaupten, dass ich mich drüber gefreut hab. Nee, die Zeit, wo ich durch die Gegend springe und rufe "Die Anuschka hat geschrieben, die Anuschka hat geschrieben" ist wohl schon seit einigen Wochen vorbei. Ich habe Distanz geschaffen, meine ganz eigene.
Es war jetzt aber auch nicht so, als hätte mich da irgendwas Negatives bei über den Haufen gerannt, das nun auch nicht.
Neutral, mehr war es nicht. Irgendwie relativ gleichgültig und das hat mich dann ebenfalls überrascht.
"Ich muss mit dir reden" sagst du. "In Ruhe". Das ist schön, dass dir das auch auffällt. Leider hätten wir schon vor fast 2 Monaten reden müssen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das jetzt überhaupt noch will oder muss. In der Zeit, wo ich dringend mit dir hätte reden wollen, da wolltest du anscheinend nicht. In den letzten Wochen, hab ich mich dann soweit berappelt, dass ich behaupten kann "Reden?! Jetzt noch?! Weiß ich noch nicht."
Verstehst du, ich bin dabei, über dich hinweg zu kommen. Mein normales, altes Leben hat mich wieder und ich befinde mich inmitten wunderbarer Menschen und ich weiß nicht, ob es richtig wäre, das zwischen uns wieder aufzuwärmen oder zu reden. Ob es das wert wäre.
Es würde nie mehr so wie es war. Mein Vertrauen ist weg, so leid mir das vielleicht tut. Es wäre wahrscheinlich klüger, alles auf sich zu beruhen lassen und meinen Weg ohne dich weiter zu gehen. Nicht nur, weil ich nach wie vor von dir enttäuscht bin (noch einmal: nicht wegen der Sache selber, nur das wie hat es so schlimm gemacht), nicht mehr vertrauen kann und mich echt ein wenig vereimert fühle, nein. Auch deshalb, weil ich es mir Angst macht. Ein Schlussstrich ist eine wunderbar angenehme und klare Sache. Es ist ganz einfach. Wenn wir aber reden, dann könnte das Konsequenzen nach sich ziehen, die ich noch nicht überschauen kann, und das scheint mir in dieser Situation zwischen dir und mir einfach zu gefährlich. Ich will mich nicht wieder verlieren und ich will nicht wieder verletzt werden.
Und während ich gerade in mich hineinhorche, höre ich auch noch eine gehörige Portion Trotz zetern. "Warum nur springen, wenn sie pfeift? In einer Freundschaft herrscht Gleichberechtigung." Und ich höre der Stimme zu und gebe ihr Recht. Ich bin bei der ganzen Sache völlig untergegangen. Du findest das, du brauchst jetzt dieses, dann willst du aber jenes und ich war dabei nicht wichtig.
Ich muss nachdenken, Anuschka, ganz viel nachdenken. Und ich weiß noch nicht, was dabei herauskommt. Aber eins kann ich dir sagen - ohne Rücksicht auf Verluste werde ich diesmal tun, was ich gerade brauche, will und muss. Ich!!!!
Ich kann nicht behaupten, dass ich mich drüber gefreut hab. Nee, die Zeit, wo ich durch die Gegend springe und rufe "Die Anuschka hat geschrieben, die Anuschka hat geschrieben" ist wohl schon seit einigen Wochen vorbei. Ich habe Distanz geschaffen, meine ganz eigene.
Es war jetzt aber auch nicht so, als hätte mich da irgendwas Negatives bei über den Haufen gerannt, das nun auch nicht.
Neutral, mehr war es nicht. Irgendwie relativ gleichgültig und das hat mich dann ebenfalls überrascht.
"Ich muss mit dir reden" sagst du. "In Ruhe". Das ist schön, dass dir das auch auffällt. Leider hätten wir schon vor fast 2 Monaten reden müssen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das jetzt überhaupt noch will oder muss. In der Zeit, wo ich dringend mit dir hätte reden wollen, da wolltest du anscheinend nicht. In den letzten Wochen, hab ich mich dann soweit berappelt, dass ich behaupten kann "Reden?! Jetzt noch?! Weiß ich noch nicht."
Verstehst du, ich bin dabei, über dich hinweg zu kommen. Mein normales, altes Leben hat mich wieder und ich befinde mich inmitten wunderbarer Menschen und ich weiß nicht, ob es richtig wäre, das zwischen uns wieder aufzuwärmen oder zu reden. Ob es das wert wäre.
Es würde nie mehr so wie es war. Mein Vertrauen ist weg, so leid mir das vielleicht tut. Es wäre wahrscheinlich klüger, alles auf sich zu beruhen lassen und meinen Weg ohne dich weiter zu gehen. Nicht nur, weil ich nach wie vor von dir enttäuscht bin (noch einmal: nicht wegen der Sache selber, nur das wie hat es so schlimm gemacht), nicht mehr vertrauen kann und mich echt ein wenig vereimert fühle, nein. Auch deshalb, weil ich es mir Angst macht. Ein Schlussstrich ist eine wunderbar angenehme und klare Sache. Es ist ganz einfach. Wenn wir aber reden, dann könnte das Konsequenzen nach sich ziehen, die ich noch nicht überschauen kann, und das scheint mir in dieser Situation zwischen dir und mir einfach zu gefährlich. Ich will mich nicht wieder verlieren und ich will nicht wieder verletzt werden.
Und während ich gerade in mich hineinhorche, höre ich auch noch eine gehörige Portion Trotz zetern. "Warum nur springen, wenn sie pfeift? In einer Freundschaft herrscht Gleichberechtigung." Und ich höre der Stimme zu und gebe ihr Recht. Ich bin bei der ganzen Sache völlig untergegangen. Du findest das, du brauchst jetzt dieses, dann willst du aber jenes und ich war dabei nicht wichtig.
Ich muss nachdenken, Anuschka, ganz viel nachdenken. Und ich weiß noch nicht, was dabei herauskommt. Aber eins kann ich dir sagen - ohne Rücksicht auf Verluste werde ich diesmal tun, was ich gerade brauche, will und muss. Ich!!!!
Sadiie - 2. Jan, 19:32
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Sadiie - 3. Jan, 14:08
Nachgedacht und Nacht drüber geschlafen. Ok, reden wir. Wenn's doch zu spät ist, wird's sich schon zeigen - so oder so.
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