Herdplattenphilosophie
Wenn man als Kind auf die heiße Herdplatte fasst, hat das einen Nutzen.
Man lernt: Achtung, heiß! Tut weh! Ist unter Umständen gefährlich. Finger weg!!!
Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Denn auch, wenn gefährlich, muss man früher oder später lernen, mit der Herdplatte umzugehen.
Sie ist ganz schön nützlich. Sie macht das Essen warm, sie kocht Milch und Wasser und Sonstiges.
Aber: Es bleibt immer ein gewisses Restrisiko - dasder Verbrennung und des Auas, wenn man nicht aufpasst.
So hab ich das bis eben noch gar nicht gesehen.
Als ich gestern aus dem Haus ging, sah ich nur das Schöne. Das sollte so sein. Das war gut so!
Denn es ist ja auch was Schönes, wohin ich unterwegs war. Ich hab mich sehr drauf gefreut. Und ganz vergessen, dass es auch dabei -oder gerade dabei- ein Risiko gibt, das aua macht.
Natürlich hab ich es zu spüren bekommen. Aber weil ein Indianer keinen Schmerz kennt, habe ich auch nichts gesagt.
Früher dachte ich immer, ich sollte die Dinge, die mir wehtun einfach weglassen, denn der Schmerz zeigt einem doch, dass sie nicht gut sind.
Aber das ist Blödsinn.
Auch dabei gibt es zwei Seiten. Wie mit der Herdplatte.
Ich muss nur ein bisschen achtsamer sein und bewusster mit mir umgehen, damit ich das Risiko und das Aua, das evtl undmittelbar bevorsteht, früher erkennen kann und etwas dagegen unternehme.
Und sei es nur, für ein paar Minuten einen Meter weit zurück gehen...
Zwei Seiten. Wie bei allem. Nix mit entweder/oder, hop oder top, schwarz oder weiß... da gibts noch was zwischen.
Hui, ich sehe einen winzigen Fortschritt...
Man lernt: Achtung, heiß! Tut weh! Ist unter Umständen gefährlich. Finger weg!!!
Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Denn auch, wenn gefährlich, muss man früher oder später lernen, mit der Herdplatte umzugehen.
Sie ist ganz schön nützlich. Sie macht das Essen warm, sie kocht Milch und Wasser und Sonstiges.
Aber: Es bleibt immer ein gewisses Restrisiko - dasder Verbrennung und des Auas, wenn man nicht aufpasst.
So hab ich das bis eben noch gar nicht gesehen.
Als ich gestern aus dem Haus ging, sah ich nur das Schöne. Das sollte so sein. Das war gut so!
Denn es ist ja auch was Schönes, wohin ich unterwegs war. Ich hab mich sehr drauf gefreut. Und ganz vergessen, dass es auch dabei -oder gerade dabei- ein Risiko gibt, das aua macht.
Natürlich hab ich es zu spüren bekommen. Aber weil ein Indianer keinen Schmerz kennt, habe ich auch nichts gesagt.
Früher dachte ich immer, ich sollte die Dinge, die mir wehtun einfach weglassen, denn der Schmerz zeigt einem doch, dass sie nicht gut sind.
Aber das ist Blödsinn.
Auch dabei gibt es zwei Seiten. Wie mit der Herdplatte.
Ich muss nur ein bisschen achtsamer sein und bewusster mit mir umgehen, damit ich das Risiko und das Aua, das evtl undmittelbar bevorsteht, früher erkennen kann und etwas dagegen unternehme.
Und sei es nur, für ein paar Minuten einen Meter weit zurück gehen...
Zwei Seiten. Wie bei allem. Nix mit entweder/oder, hop oder top, schwarz oder weiß... da gibts noch was zwischen.
Hui, ich sehe einen winzigen Fortschritt...
Sadiie - 13. Jul, 15:08
2 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
Sadiie - 13. Jul, 15:27
... schreib ich so vor mich hin und merke ein paar Minuten später, dass ich doch noch nicht so weit bin, das anzunehmen und zu zu akzeptieren...
Zwischenmenschlich ist schmerzhaft, Herdplatte hin oder her.
Neinneinneinneinnein, ich wills grad so nicht sehen!
Punkt!
Zwischenmenschlich ist schmerzhaft, Herdplatte hin oder her.
Neinneinneinneinnein, ich wills grad so nicht sehen!
Punkt!
eisenia - 13. Jul, 16:49
liebe sadie,
es gibt ein schönes bild, das du bestimmt auch schon kennst, das ich dir, wo ich deins gerade lese, gerne wieder ins bewußtsein rufen möchte:
"jede reise beginnt mit einem ersten schritt!"
und ich denke, es ist egal,
wie groß dieser schritt ist.
und auch, dass der erste schritt,
den man in einer sache tut,
meistens im kopf stattfindet.
das was man denken kann,
kann auch wirklichkeit werden.
... du bist schon längst auf dem weg,
dem deinen.
und ich bin eine stakelige wegwarte,
die dich näher kommen sieht
und dir mit kleinen blauen blüten zuzwinkert.
;·)
alles wird gut - irgendwann - glaubs ruhig,
es kann gar nicht anders sein.
einen schönen gedankengängigen restsonntag
wünsche ich dir! ohne großes aua.
und streichel bitte den wau mal von mir.
ich habe gerade richtig große hundesehnsucht ...
lg eisenia
es gibt ein schönes bild, das du bestimmt auch schon kennst, das ich dir, wo ich deins gerade lese, gerne wieder ins bewußtsein rufen möchte:
"jede reise beginnt mit einem ersten schritt!"
und ich denke, es ist egal,
wie groß dieser schritt ist.
und auch, dass der erste schritt,
den man in einer sache tut,
meistens im kopf stattfindet.
das was man denken kann,
kann auch wirklichkeit werden.
... du bist schon längst auf dem weg,
dem deinen.
und ich bin eine stakelige wegwarte,
die dich näher kommen sieht
und dir mit kleinen blauen blüten zuzwinkert.
;·)
alles wird gut - irgendwann - glaubs ruhig,
es kann gar nicht anders sein.
einen schönen gedankengängigen restsonntag
wünsche ich dir! ohne großes aua.
und streichel bitte den wau mal von mir.
ich habe gerade richtig große hundesehnsucht ...
lg eisenia
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