Vom Dalai Lama und dem Trapez
Der Dalai Lama sagt, wer glücklich werden will, muss sich von dem lösen, was unglücklich macht.
Klare Aussage.
Er sagt, dass man unterscheiden muss zwischen dem, was einen vorübergehend nur gut fühlen lässt, ansonsten aber nirgendwo hin führt, und dem, was einem dauerhaft gut tut.
Schon weniger klar. Seiner Meinung nach ist das die größte Schwierigkeit.
Klingt so ein bisschen wie ein Vertrag, in dem das Kleingedruckte die eigentlichen Schwierigkeiten macht. Der Rest sieht erstmal ganz gut aus.
Ich wüsste vieles, was ich aussortieren sollte. Vieles und viele.
Die Frage ist, warum tu ichs nicht?
Vielleicht bin ich mir nicht sicher genug, was den Unterschied angeht. Hab ich ihn wirklich erkannt oder sollte ich mich geirrt haben?
Oder weil man sich doch wie immer so herrlich in Illusionen begeben und sich einreden kann, passt schon und ist doch ok?
Könnte aber auch sein, dass man Angst hat, am Ende mit nichts dazustehen, weil man sich von mehr trennt, als man zu Anfang geahnt hat.
Ist wahrscheinlich einfacher, nicht genauer hinzuschauen.
Der "Natürlich-haben-Sie-ne-Ahnung-Mann" sagte einst, man muss sich das bildlich vorstellen.
Wir sind Artisten und hängen an unserem schwingenden Trapez. Leider sind wir noch Anfänger und es geht um den ersten fliegenden Trapezwechsel.
Die Frage ist: Schaffen wir das? Erwischen wir das andere Trapez? Oder greifen wir daneben und fallen runter? Und wenn letzteres: Ist das Netz in Ordnung und fängt uns?
Wir haben Angst. Angst loszulassen und den Sprung in etwas Neues zu wagen.
Wie Recht er hatte.
Aber wie erfüllend ist es, immer nur an einem Trapez zu hängen? Irgendwie so gar nicht, wenn ich mir das mal versuche vorzustellen. Vor allem, weil das Trapez, an dem man hängt, immer mehr an Schwung verliert und der Sprung darum immer schwieriger wird.
Ok, so weit ist das alles klar.
Ich sehe: Der Dalai Lama und der "Natürlich-haben-Sie-ne-Ahnung-Mann" sind weise Menschen. Sie haben erkannt, wo es hakt.
Ich auch. Nur gesprungen bin ich immer noch nicht...
Klare Aussage.
Er sagt, dass man unterscheiden muss zwischen dem, was einen vorübergehend nur gut fühlen lässt, ansonsten aber nirgendwo hin führt, und dem, was einem dauerhaft gut tut.
Schon weniger klar. Seiner Meinung nach ist das die größte Schwierigkeit.
Klingt so ein bisschen wie ein Vertrag, in dem das Kleingedruckte die eigentlichen Schwierigkeiten macht. Der Rest sieht erstmal ganz gut aus.
Ich wüsste vieles, was ich aussortieren sollte. Vieles und viele.
Die Frage ist, warum tu ichs nicht?
Vielleicht bin ich mir nicht sicher genug, was den Unterschied angeht. Hab ich ihn wirklich erkannt oder sollte ich mich geirrt haben?
Oder weil man sich doch wie immer so herrlich in Illusionen begeben und sich einreden kann, passt schon und ist doch ok?
Könnte aber auch sein, dass man Angst hat, am Ende mit nichts dazustehen, weil man sich von mehr trennt, als man zu Anfang geahnt hat.
Ist wahrscheinlich einfacher, nicht genauer hinzuschauen.
Der "Natürlich-haben-Sie-ne-Ahnung-Mann" sagte einst, man muss sich das bildlich vorstellen.
Wir sind Artisten und hängen an unserem schwingenden Trapez. Leider sind wir noch Anfänger und es geht um den ersten fliegenden Trapezwechsel.
Die Frage ist: Schaffen wir das? Erwischen wir das andere Trapez? Oder greifen wir daneben und fallen runter? Und wenn letzteres: Ist das Netz in Ordnung und fängt uns?
Wir haben Angst. Angst loszulassen und den Sprung in etwas Neues zu wagen.
Wie Recht er hatte.
Aber wie erfüllend ist es, immer nur an einem Trapez zu hängen? Irgendwie so gar nicht, wenn ich mir das mal versuche vorzustellen. Vor allem, weil das Trapez, an dem man hängt, immer mehr an Schwung verliert und der Sprung darum immer schwieriger wird.
Ok, so weit ist das alles klar.
Ich sehe: Der Dalai Lama und der "Natürlich-haben-Sie-ne-Ahnung-Mann" sind weise Menschen. Sie haben erkannt, wo es hakt.
Ich auch. Nur gesprungen bin ich immer noch nicht...
Sadiie - 1. Jul, 22:16
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