Hach, manche Tage sind einfach doof!
Der heutige ganz ohne Zweifel.
Okaaaay, es gab auch schöne Dinge. Dinge die im Dunkel leuchteten, darum beschwer ich mich nicht wirklich, aber trotzdem mag ich das mal eben irgendwo einfach so an die Wand werfen. Und wo, wenn nicht in meinem eigenem Häuschen.
Dat Schnuffelhäschen ist auch noch krank geworden. Schade. Und überhaupt und alles.
Aber die AT war toll und meine "Mama" hat mich da besucht und mein Bruder ist toll und ich hab geschlafen und Rumpel und Dexi und die anderen waren so lustig heute und ich hab die Teppiche geschafft und es hat nicht geregnet und darum hat vielleicht das kränkelnde der 12 Paprikabäumchen doch noch eine Chance und mein "Papa" war heute auch da und und und.
Und morgen bin ich bei meiner "Mama" zum Essen eingeladen und dann ist hier Nachbarschaftsfeier und ich freu mich, weil ich Schnuffelhase vielleicht Anfang September besuchen fahr, auch wenns über 300 km Fahrt sind...
Verdammt viel Gutes, was heute so war.
Schön, dass trotz allem sehen zu können. So ist der Rest nur halb so doof...
Kann ein Geburtstag denn schöner anfangen, als der heutige?
Nein!
Danke liebe Vita! :-) Das war sehr schön gerade, auch wenn drei Uhr lange vorbei ist *lach* Aber jetzt kannste ja ins Bettchen. Ich werd auch jetzt.
Nach über 2 Stunden telen ist mein linkes Ohr ganz rot, aber es war superlustig. Shelly und Barbie haben sich gefunden oder wie war das?! ;-) Und morgen bespaßen wir das Forum weiter!
Und danke Amortis :-) Einfach nur mal Schwachsinn schreiben und vor sich hinspinnen ist toll.
Virtuelles Grillen und Versteckspiel ebenfalls!
Euch alle einmal drück!
Aaaaaaah, mein Text ist weg.
Pöh, dann eben erst morgen. Was jetzt nicht sein soll, ist auch nicht.
Nur so viel: Happy Birthday, Opa! Ich hab dich nicht vergessen!
Und: "Mama", ich bin stolz auf dich! Siehst du, du bist stärker als du dachtest, auch wenn du mir das nicht glauben konntest...
Jetzt: weiter schlaaaaaaaafen!
Morgen früh: Arbeitsam und mal wieder in der AT sehen lassen nach einer Woche Abwesenheit. Als Erklärung auf die Frage, wo ich war, wird es eine Notlüge geben. Auf doofes Gerede haben wir nämlich beide keine Lust.
Dass eine Schere, die ich für das falsche verwendert habe, ausreicht, um mich so zu treffen, sollte mir eingentlich nicht neu sein, überrascht mich aber immer wieder.
Heute kam die Schwester meiner Freundin hoch und fragte, ob ich ihr ein Wärmepflaster auf den Rücken kleben könnte. Klar kann ich, hab ich doch bei meinen Patienten auch ständig gemacht.
Ich wusste, wo eine Schere liegt, schnitt die Packung auf und pappte das Pflaster auf den Rücken.
Was ich nicht wusste: Meine Freundin ist sehr eigen mit ihren Küchenutensilien. Die Schere, die ich benutzte, war nur für Lebensmittelpackungen bestimmt.
Sofort hat sie sie abgewaschen und erklärte mir das. Erklärte es mir hinterher noch mal und meinte, sie würde die Schere wegwerfen, sie könne das einfach nicht aushalten, dass damit etwas anderes geschnitten wurde, weil sie Angst hat, weil undsoweiter.
Und sagte, dass ich ihr deshalb nicht böse sein soll...
Die nächsten zwei Stunden war recht still und in mich gekehrt. Nicht weil ich böse war, nein! Sie hat wegen ihrer Krankheit halt auch Macken, so wie ich, nur andere eben.
Ich war nicht böse auf sie, aber auf mich. Ich habe mich in den nächsten Stunden unglaublich gehasst, weil ich einen Fehler gemacht hatte. ICh will keine Fehler machen!! Aber da war er nun passiert.
Mir stiegen die Tränen in die Augen und ich versteckte mich hinter meinen Haaren und setzte mich so auf die Couch zum Fernseher gedreht, dass sie mein Gesicht nicht sehen konnte.
Danach wurde ich noch wütender auf mich, weil ich so blöd war und nicht genug aufgepasst hatte. Ich hätte nur nachzdenken brauchen, sagte ich mir, und dann wäre ich von alleine drauf gekommen, dass es falsch war.
Die Wut steigerte sich weiter, weil ich wegen dieser blöden Schere so fertig und voller Wut auf mich war. Ich hasste mich noch mehr. Es war doch eigentlich nur eine Lappalie. Niemand außer mir machte mir Vorwürfe und ich war so fertig, kurz vorm heulen, sah in meinen Gedanken die Zigarette, die ich gerade rauchte, meinen Arm verbrennen, weil ich meinte, ich hätte es verdient, wollte weglaufen. Wegwegweg, mich gehen lassen, mich austoben, damit ich wieder klar im Kopf werde. Nichts mehr sehen und nichts mehr hören. In meinem Hass aufgehen...
Und was tat ich? Nichts von alldem.
Ich schrieb ein paar Gedanken in mein Buch. Beschloss, dass es wirklich schwachsinnig wäre, irgendwas von diesen Dingen in die Tat umzusetzen, drängte die Tränen zrück, konzentrierte mich auf den Film und kämpfte die Wut und den Hass auf mich nieder.
Es ist noch lange nicht vorbei, die Geschichte mit dieser ollen Schere, aber ich habe es geschafft, meine Macht zu behalten und nicht irgendwelchen wirren Borderlinegedanken zu schenken.
Böse Stimmen flüsterten mir böses zu und ich hab nicht auf sie gehört! Ich bin stolz auf mich, so doof das auch klingt.
Klar, ich grübel immer noch drüber nach, aber weniger hasserfüllt sondern versuche ich das ganze gerade zu betrachten, als wäre ich ein Außenstehender, der das alles neutral betrachtet und es urkomisch findet, was so eine Schere auslösen kann.
Und ich gewann die Erkenntnis, dass es nicht darum geht, unbeabsichtigte Fehler immerimmerimmer zu vermeiden, denn Fehler sind menschlich, sondern auch stattdessen zu lernen, mit ihnen umzugehen, wenn sie doch mal unbeabsichtigt passieren, dann ist das kein Grund sich selbst zu zerfleischen. Dann muss ich sie annehmen, mit ihnen leben, schauen, was ich Positives für mich rausziehen kann. Punkt!
Mit bestem Dank an die Schere und die "Marotten" meiner Freundin (der ich aber eine neue Schere kaufen werde *grins*)
Sadie - amüsiert sich über sich selber nachdem sie noch mal drübergelesen hat und kriegt sich vor lachen und schmunzeln kaum noch ein *kicher*
Pöh, da hock ich mich eben auf mein Bett, um noch ein bisschen im schwatten Forum zu schreiben und was passiert?
- Mein Bett ist gekracht!!
Jetzt hab ich also an meinem wunderbar tollen Wandschlafplatz eine Kuhle. Immerhin auf Hinternhöhe ;-)
Sollte ich mich dran gewöhnen. Für neues Bett hat hier keiner Geld. Mal schauen, ob ich da morgen nicht einfach einen Nagel durchkloppen kann.
Heute aber also erstmal mit Hinternkuhle ;-)
Altbekannte Verwirrung ist zugegen.
Und wann, wenn nicht jetzt, wo ich mir dessen doch so schön bewusst bin, wäre sonst geeigneter Zeitpunkt, um alles mal nüchtern zu beäugen und auseinander zu dröseln. Immerhin fehlt heute eine ganz gewisse Zutat: Die Verzweiflung darüber. Die, die einen sonst blind macht und töricht handeln lässt.
Im Austausch dagegen hab ich allerdings Mus im sonnengeplagten Schädel. Den muss ich erst noch weg bekommen, aber es ist ganz wunderbar, einmal ganz neutral... relativ neutral... neutral wie sonst kaum einmal... auf alles blicken zu können.
Schau Jenny, da ist eine Chance. Nutze sie! Und wenn nicht klappt, ist auch kein Drama. Weiter biste. So oder so!
Ich stehe vor einem großen Berg und träume davon, ganz oben auf dem Gipfel zu stehen und die Aussicht zu genießen. Wie schön muss das sein, lieber Himmel.
Also mache ich mich auf dem Weg und kraxel den Berg herauf. Nicht einfach. Gar nicht einfach. Kräftezehrend und oft zu Verzweiflung treibend. Aber da ist ein Ziel. Mein Traum nämlich, den ich nur aus eigener Kraft erreiche, weil es einen Lift nicht gibt!
Irgendwann kann ich aber trotzdem nicht mehr. Zweifel kommen auf, ob das Ziel überhaupt ein realistisches ist. Und wenn gar nichts mehr geht, bin ich schnell davon zu überzeugen, dass es alles ist, aber nicht realistisch.
Also dreh ich um und kraxel den Berg wieder runter oder lass mich einfach fallen.
Und genau da fällt mir gerade was auf: Warum denn zurück gehen oder fallen lassen und wieder von ganz unten anfangen, wo es doch viel klüger und überaus sinnvoll ist, einfach eine Pause einzulegen. Rasten, ausruhen und den Blick von diesem Punkt aus schweifen lassen.
Auch von dort aus ist die Aussicht, die sich mir bietet, nicht zu verachten. Und schau einer an, wieviel Weg ich schon zurück gelegt habe!
Ein paar Meter wieder runter kraxeln sei gestattet. An manchen Stellen lässt es sich einfach nicht rasten... obwohl... warum nicht zum nächsten netten Plätzchen raufkraxeln?!
Alles doch ganz logisch.
Diesen Zustand hab ich vermisst. Den hat man in der Klinik einfach mit wegtherapiert...
Mir geht es heute endlich wieder besser. Dem Himmel sei Dank!!!
Ich wünsche meiner "Mama", dass auch sie ganz schnell wieder bessere Tage erlebt.
Und allabendlich freu ich mich über ihre Gute-Nacht-SMS und den Rest, den wir uns geben können.
Demo-Versionen sollen Lust auf Mehr machen. Aber Voll-Versionen kosten Geld...
Eben, bei der Spät-Gassi-Runde hatte ich eine kleine Ahnung davon, was Freisein bedeuten könnte.
Die Voll-Version von Freiheit kann ich mir noch lange nicht leisten.
Irgendwann vielleicht.
Aber ich glaubte fest an die Demo-Version... immerhin-
bis ich mit Mutter auf VOX Reportage über Magersüchtige fand...
Ich bin nicht frei... weder Demo noch voll. Und betrunken, wie ich gerade bin, bin ich mir halb sicher, dass ich Unfreiheit auch nicht loslassen will, weil ich sie für Freiheit halte.
Es fühlt sich so gut an.
In meinem Kopf spukt ewig schon der Satz "Wenn ich erst dünn bin, dann..." und obwohl ich weiß, dass er lügt und betrügt, glaube und vertraue ich ihm.
Denn er scheint das einzige zu sein, woran ich mich wirklich wirklich festhalten kann.
Ich weiß, ich werde mal wieder aufwachen und das wird ganz schön übel, aber bis es so weit ist, hilft dieser Satz mir bis dahin zuverlässig (relativ zuverlässig) durchs Leben. Immerhin ein Ziel.
Ich will kein Mitleid!
Neinneinnein! Ich will keine Belehrungen!
Das ist der Weg, für den ich mich gerade entschieden hab.
Ich bin nicht stolz drauf, aber ich bin froh, dass es sich vorübergehend gut anfühlt.
Ich bin nicht stolz drauf, auch wenn man das denken mag.
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Zuletzt aktualisiert: 18. Mai, 23:26
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