Sonntag, 1. November 2009

vom Glauben und Gelingen

Man kann noch so fest an jemanden glauben, aber das bedeutet nicht, dass dieser jemand es am Ende schafft.
Ich behaupte, ich gehörte zu den wenigen, die von Anfang an hinter ihr standen, aber manche Dinge sollen halt nicht sein.
Ob ich den Glauben bereue? Nein!
War er vergebens? Nein!
Nur weil sich etwas anders entwickelt, ist es nie falsch, seinen Glauben in jemanden, den man mag, zu investieren.

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gil (Gast) - 1. Nov, 23:20

das an einen anderen Glauben ist ein Gelingen an sich :)

Sadiie - 2. Nov, 02:53

Hallo gil :)

Ich denke, dass das eine interessante Sichtweise ist, bin aber nicht ganz sicher, ob ich sie richtig verstanden habe.
Magst du noch einmal näher darauf eingehen?
Liebe Grüße!
Sadie :)
gil (Gast) - 3. Nov, 10:30

oh, ich meinte vielmehr, der Ausdruck "an einen anderen Glauben" lässt viel zu, ist offen, denn er beschränkt sich nicht auf ein Was konkretes: Fähigkeit, Eigenschaft oder Gelingen. Sondern: so wie du bist und machst, das wird gut. Auch im Misserfolg.
Dann ist der Glaube schon Gelingen, weil er Beziehung schafft und einander akzeptieren lässt.

übrigens glaube ich, dass Erwartungen durchaus auch zum Freund-Sein dazugehören, nur nicht zum Glauben an den anderen.
Sadiie - 8. Nov, 04:27

Hallo gil :)

Dann hatte ich doch die richtige Ahnung, was du meinen könntest.
"so wie du bist und machst, das wird gut. Auch im Misserfolg." Dieser Satz gefällt mir gut :) Und ich glaube, das ist das Wesentliche dabei.
An jemanden glauben soll ihn nicht unter Druck setzen sondern ihm den Rücken stärken - und wenn es dann halt doch daneben ging, dann ist es kein Drama und ich glaube nicht weniger an dich. An dich als Ganzes und nicht aufgedröselt in irgendwelche Teile und Sparten...
Ich danke dir für deine Erklärung und sende dir liebe Grüße!

Sadie
chSchlesinger - 1. Nov, 23:48

Etwas unromantischer könnte man sagen, dass Du auf jemanden Leistungsdruck ausgeübt hast. Nicht wenige Künstler gehen wohl zugrunde an der Angst, irgendwann den Erwartungen ihrer Fans nicht mehr entsprechen zu können. Glauben sollten wir nur an uns selbst, finde ich. Anderen gegenüber sollten wir völlig offen sein, was ihr Vermögen oder Unvermögen betrifft.

Sadiie - 2. Nov, 03:03

Hallo chSchlesinger

Ich denke teilweise ähnlich wie du.
An uns selber zu glauben, ist außerordentlich wichtig. Wichtiger als an jemand anderen zu glauben, denn wie sollte man das können, wenn man sich selber nicht ermutigen kann?!
Auch was die Offenheit sowohl bei Vermögen als auch bei Unvermmögen angeht, stimme ich dir zu.
Aber das eine schließt doch das andere nicht aus. Wenn ich an jemanden glaube, kann ich dennoch offen für die Situation sein, wenn es doch nicht klappt und ihn auch mit seinem Unermögen annehmen.
Was diese Geschichte hier angeht, ging es nie um Leistungsdruck. Vielmehr darum, dass jemand um eine Chance bat, die er bekam. Dass er dieser Sache nun doch nicht mehr gewachsen ist, liegt äußeren Begebenheiten, die momentan nicht beeinflussbar sind.
Ich weiß, dass Leistungsdruck an sich, sofern er vorhanden ist, aber auch ein zweischneidiges Schwert ist.
Manchmal kommt er von den Erwartungen Außenstehender und manchmal kommt er von einem selber. Manchmal beides.
Aber meine Definition von "an jemanden glauben" ist eine andere als "unter Druck setzen".
Vielleicht handhabt das aber auch jeder anders ;-)

Liebe Grüße!

Sadie :)

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