Der Sinn und das Leben

Mittwoch, 20. Januar 2010

Scheißhaufen

Okaaaay!
War ja klar, dass nach 2 Tagen Juhu dann mal wieder n Scheißhaufen angeflogen kommt, der mich am Kopp trifft.
Nu stink ich danach, ärger mich, weil ich mich waschen muss und es verdammt eklig is und weil ich genau weiß, dass es nicht der einzige war, der aus dem Nichts kommt und mich treffen kann, weil ich ihn nicht kommen sah.

Sooo und weil ich gelernt hab, so nen Mist auch hin und wieder mal zu hinterfragen und mir genau anzusehen, was mich am meisten an diesem Scheißhaufen stört, hab ich das dann wohl mal getan...

Ich kenn nu ein paar Antworten. Zum Beispiel weiß ich, dass es nicht nur der Scheißhaufen ist, den ich grad doof find. Da flog nämlich vorher noch ein kleinerer. So klein, dass er erst kaum auffiel.
Die Erkenntnis hilft mir nu aber nicht, macht mich höchstens grummeliger!
Schauen wir nach dem Warum. Beim kleinen Scheißhaufen nur schemenhaft auszumachen, beim größeren dann schon eher.
Hilft mir aber im Moment auch nicht.
Wischen wir uns also mal die Scheiß vom Kopp und schauen, was da noch so drin versteckt is... ooooh, das is ja interessant... da is ja noch was drin, was Mist is (im wahrsten Sinne) - aaaaha.
Dröseln wir das also mal auseinander...
1 Scheißhäufchen
1 Scheißhaufen
und beides gespickt mit kleinen Wasauchimmers die verdammt zwicken.

Und was kann ich dem ganzen abgewinnen?! Die Erkenntnis, dass ich n bissl übergeschnappt bin, mal wieder runterkommen sollte, mir selber nichts vormachen kann und dass es Dinge gibt, die ich nicht ändern kann...

Hmm... vielleicht sollte ich mich nu besser fühlen - tu ich aber nicht.
Aber vielleicht hilft es, so zu tun, als wüsste ich das nich... Kopp hoch, abgewischtes ismirdochegal-Gesicht drauf und weiter gehen!!!

Dienstag, 19. Januar 2010

Augenblicke

Die Nacht ist weit fortgeschritten, ich schlafe noch immer nicht. Zu aufgewühlt mein Kopf oder vielmehr das, was darin ist.

Eben stand ich lange vor dem Spiegel. Ich kann mir noch immer in die Augen schauen.
Mehr muss ich nun in diesem Moment gar nicht mehr wissen.

Dieser Rat war der beste, den ich in der letzten Zeit bekam. Ich kann gar nicht genug dafür danken!!

Donnerstag, 14. Januar 2010

Wege

Ich glaube, dass jeder Weg, den man irgendwann einmal gegangen ist, jedesmal wieder zu gehen ist, wenn man es muss.

Ich wusste schon vor einiger Zeit, dass ich gehen muss. Aber ich habe es nie wahrhaben wollen.
Irgendwann kam der Punkt, an dem es so weit war.
Ich ging schweren Herzens und sah lange nicht mehr zurück. Als ich es dann irgendwann doch tat, war ich überrascht, dass es kaum noch schmerzte.

Aus welchem Grund ich wieder umkehrte, weiß ich nicht mehr. Es schien richtig zu sein und meine Füße schienen sich ohne mein Zutun zu bewegen.
Ehe ich mich versah, stand ich wieder dort, wo ich einst losgelaufen war.
In dem Moment, wo mir das klar wurde, hätte ich schreien mögen. Da war ich so weit gekommen, nur um dann doch wieder am Anfang zu stehen.
Ich dachte, ich käme nie wieder dort weg. Ich glaube, ich hab mich auch gar nicht mehr getraut, es zu versuchen.

Aber alles fügt sich irgendwann und irgendwie. So kam es, dass mir das half, was die einen Schicksal nennen, die anderen Zufall und noch andere noch irgendwie anders.

Und dieser Anstoß lässt mich den Weg noch einmal gehen. Ich kenne ihn nun schon, vielleicht macht es das leichter. Zumindest fiel es weniger schwer und schmerzt im Moment nicht. Selbst dann nicht, wenn ich an die schönen Zeiten zurückdenke.
Ich kann mich erinnern und mir sagen, dass sie schön waren.

Vielleicht wäre es schwieriger gewesen, wenn Schicksalzufallirgendwas nicht seine Finger im Spiel gehabt hätte. Aber warum sich darüber auch noch den Kopf zerbrechen. Dafür gibt es genug andere Dinge, die mich kaum noch schlafen lassen.

Diesen Weg zumindest gehe ich jetzt einfach. Und das schöne ist, ich gehe ihn nicht mal mehr allein.

Vielen Dank für alles und möge auch dein Weg ein guter sein!

Dienstag, 22. Dezember 2009

unter'm Strich

Hast du mich verloren?
- Ja hast du, und das schon vor Monaten... wir haben es nur beide nicht bemerkt.

Im Nachheinein betrachtet denke ich, ich hätte vielleicht einen Bogen um dich machen sollen.
Aber eine Erfahrung bleibt eine Erfahrung - und das ist unter'm Strich eigentlich immer positiv. So oder so.

Leb wohl...

Donnerstag, 12. November 2009

Probe

Am 5. September schrieb ich diese Sätze:

"Wenn man aber die Suche und das Finden dieser tollen Menschen zum obersten Ziel der sozialen Kontaktaufnahme und -erhaltung macht, dann ist es eigentlich doch kein Drama, wenn man zwischendurch enttäuscht wird. Es zeigt einem doch nur, dass dieser Mensch nicht ein solcher ist, den man sucht.

Belohnt wird man immer wieder - dann, wenn man Erfolg hatte."


Heute Abend stellt mich das Leben auf die Probe, ob ich die Praxis auch schon beherrsche.
Nicht einigeln Sadie. Nur den richtigen Leuten den Rücken zukehren...

Sonntag, 1. November 2009

vom Glauben und Gelingen

Man kann noch so fest an jemanden glauben, aber das bedeutet nicht, dass dieser jemand es am Ende schafft.
Ich behaupte, ich gehörte zu den wenigen, die von Anfang an hinter ihr standen, aber manche Dinge sollen halt nicht sein.
Ob ich den Glauben bereue? Nein!
War er vergebens? Nein!
Nur weil sich etwas anders entwickelt, ist es nie falsch, seinen Glauben in jemanden, den man mag, zu investieren.

Dienstag, 20. Oktober 2009

Kisten und Formeln

Hartes Brot, sich durch Gewesenes durchzulesen...
Da gibt es tatsächlich Dinge, bei denen mir erst gerade eben auffällt, dass sie längst verschwunden sind...
gedankenwälz

Mein Philosophielehrer hat immer gesagt, im Laufe der Zeit packt er eine Menge Dinge in Kartons und stellt sie in die Garage. Dann wartet er 2 Jahre. Und dann wirft er sie weg, ohne noch einmal reinzuschauen.
Denn was er bis dahin nicht gebraucht oder vermisst hat, ist auch nicht mehr wichtig. Er sagte, würde er reinschauen, dann würde er nichts von dem wegwerfen können...

Vielleicht sollte ich mich einfach nicht mehr durch meine Vergangenheit lesen.
Andererseits ist sie gespickt mit Dingen, mit denen ich immer noch nicht abgeschlossen hab, weil ich mich damit noch mal auseinandersetzen muss...
Was also nun tun?!

Zumindest mein Postfach im Forum hab ich aufgeräumt. So ziemlich alles, was jemand bestimmten betrifft, hab ich einfach rausgelöscht.
Denn es ist Tatsache, dass man immer da, wo man auf Erinnerungen stößt, wieder ans Grübeln kommt.
Nachdenken und verarbeiten sowie konstruktiv auseinandersetzen ist nichts Schlimmes.
Aber unnötige Grübelei muss ich verhindern.
1. weil sie unnötig ist
2. weil sie mir nicht gut tut
3. weil ich keinen Bock mehr darauf hab, für jemanden, der es nicht verdient noch mehr Zeit, Kraft und Gefanken zu verschwenden
4. weil ich Wichtigeres zu tun hab.

Alles in allem bin ich aber doch gerade ziemlich ratlos, was die weitere Vorgehensweise angeht.
Davon ab merke ich trotz aller guten Antigrübelvorsätze, dass ich mich auf recht dünnem Eis bewege.
Nur weil man etwas begriffen hat, ist es gar nicht so einfach anzuwenden...
Wie in der Schule mit mathematischen Formeln - rauf und runter beten konnte ich sie (wenn ich nicht grad zu faul dafür war, sie auswendig zu lernen), aber bei der Anwendung blieb ich meistens hängen...

Ich sollte jetzt einfach noch mal mit Wau in die Kälte hinaus gehen... einmal durchfrieren lassen, damit ich wieder klar werde und dann noch für ein paar Stunden ins warme Bett.

Ich habe sehr tolle Freunde, das gibt mir gerade Kraft für alles andere.
Dafür bin ich sehr dankbar!

Montag, 19. Oktober 2009

Traeumereien

Ich bin sehr müde im Moment und ich verschlafe einen Großteil des Tages und der Nacht. Das ist zwar nervig, lässt sich aber in absehbarer Zeit ändern. Ich muss nur mal meinen Hintern zum Doc bewegt kriegen, damit der es wieder richtet.
Aber nicht nur das.
Ich schlafe nicht nur viel, ich träume auch wieder mehr. Und viel Schlaf lässt Platz für noch mehr Träume.
Unglaublich, was alles so in ein paar Stunden Schlaf passt.
Noch nicht mal zusammenhängend.
Ich träume von diesem und jenem und träume außerdem noch dies und das.
Ich bin froh darüber, es war lange Zeit nicht so.

Manche Träume sind sehr aufwühlend und beängstigend. Aber das macht nichts. Ich mag sie genau so, wie die schönen.
Sie zeigen mir, dass ich dabei bin, viel zu be- und verarbeiten. Und alles, was in den wachen Phasen zu kurz kommt oder gar ganz untergeht, sucht mich halt in den Schlafphasen heim.

Es ist zu viel um auch nur einen einzelnen Traum hier wiederzugeben.
Sie sind genau so turbulent, wie die Zeit gerade auch ist.
Ich wirbel und rotiere und um mich her wirbeln und rotieren die Leute genau so.
Nichts geht spurlos vorbei, aber das soll es auch gar nicht.
Die wirbelnden und rotierenden Menschen sind meine Freunde und gehören zu meinem Leben.
Und die, die es nicht sind und tun, von denen nehme ich gerade Abstand.
Das wühlt auf und macht an manchen Stellen sehr traurig, weil es durchaus Zeiten gab, an die man sich gerne erinnert hat.
Aber wenn man feststellt, dass all das nur Schall und Rauch war und in keinem Verhältnis zu dem steht, was einen umwirft, dann erkennt man irgendwann, dass es Zeit ist, zu gehen.

Und sollte ich doch mal schweißgebadet und völlig aufgelöst aus einem Traum hochschrecken, dann ist das erste, was ich spüre, mein Hund, der irgendwo an mich gekuschelt daliegt oder es sich auf meinen Füßen bequem gemacht hat.
Sobald ich das spüre, dann ist alles schon gar nicht mehr so schlimm.

Wird schon alles werden. Muss. Einfach weil es weitergeht... so war es schon immer.

Mittwoch, 23. September 2009

unterm Strich

Hö?
Der Tag war noch für einige Überraschungen gut...
Einladung von einer Band zu deren Konzert mit Backstage im Oktober - juhu!!
Ein Tele, über das ich mich sehr gefreut hab, weil das letzte Mal schon lange her ist.
Ein Fenster zum kommunizieren, das noch nie da war...

Ok, ein Minuspunkt ist da... auch der befand sich im Chat.
Aber das alles zeigt, dass in Wirklichkeit nie alles nur schlecht ist.
Man muss nur die Augen aufmachen...

Darf halt nur nicht wieder an dem Minuspunkt hängen bleiben und ans Grübeln kommen.
Ansonsten war der Tag nämlich unterm Strich gar nicht so übel :)

Montag, 21. September 2009

Entscheidungen

Die Entscheidung, mich in die Höhle des Löwen zu wagen oder noch ein paar Tage das Unvermeidliche hinaus zu zögern,hat sich heute selber getroffen.
Kämpferin, die ich nun mal bin, hab ich mich bereit gemacht.
Es scheiterte daran, dass ich keinen Parkplatz bis zur Deadline um 11 Uhr finden konnte.
Alles ist für irgendwas gut. Das sicher auch.

Frau P. hab ich noch gesehen. Sie lief an meinem Auto vorbei.
Ein Räuspern ihrerseits, ein Kopfnicken meinerseits und einen kurzen Blickkontakt, der weit von einer Sekunde entfernt war.

Zum Teufel mit Auflagen und Regeln, die keine sind!

Naja, nun ich diese ganze ungerechte Angelegenheit vorbei. Ich hab meine normalen Arbeitszeiten wieder und alles wird wieder seinen gewohnten Gang gehen.

Auf diesen Tag hab ich gewartet. Ich weiß selber nicht, warum es mir damit nicht gut geht...

Was ich allerdings von dieser Sache an Erfahrungen mitnehme, ist so einiges...
Es gibt da Leute, die nicht nur irgendwas unwillkürlich an den Haaren herbei ziehen. Nein, genau diese Leute gehen noch einen Schritt weiter und drohen mit Ungeheuerlichem.
Ich werde mir merken, wer diese Leute waren, und es in Zukunft nicht vergessen.
Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.
Ich hab euer Inneres nun kennengelernt...

und es kotzt mich an!!!

Sadiie

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