Tag 6...
begann ganz nett und endete katastrophal!
Ok, Küchendienst heute morgen war ok. Danach Zimmervisite. Auch ok, weil ich ja noch nicht lang da bin und noch Schonzeit habe ;-)
Zwischendurch kriegte ich eine "Mitbewohnerin", die aber ganz nett ist. Auch wenn ich lieber alleine geblieben wäre.
Danach Gruppe - und da fing es an. Ich war eh ein wenig gestresst, als ich mich da hin setzte und es war anstrengend. Nicht die Themen, aber so alles im Ganzen. Die letzten 10 Minuten hab ich abgeschaltet. Am Ende war ich völlig wirr im Kopf und unruhig und noch mehr gestresst. Warum weiß kein Mensch, ich auch nicht! Ich weiß nur, dass ich die Gruppenthera sofrt (!) absetzen wollte.
Ich schlich in die Kantine zum Essen und war immer noch fertig. Danach saß ich unter wunderschönem großen Baum auf der Bank und heulte und heulte und hörte Musik.
Irgendwann ging es wieder besser.
Zurück auf Station meine Einzelhausaufgabe gemacht - Problemkuchen ausfüllen. Innerhalb von 2 Minuten war der fertig.
Außerdem schrieb ich noch 2 1/2 Seiten an meine Therapeutin. Darum bat ich sie letztens, weil erzählen so beängstigend war. Es ging um ein Thema, dass ich in den 5 Jahren Thera nie angesprochen hatte. Ich konnte einfach nicht.
Im Einzel las sie dann mein "Brieflein" während ich den Flur auf und ab rannte, weil ich es nicht haben kann, wenn jemand mein Geschriebenes liest, während ich dabei bin, und jonglierte vor mich hin.
Wieder rein und gesprochen über das, was da stand...
Und seitdem bin ich fertig mit der Welt!
Es ist, als hätte ich Deckel geöffnet, den ich am Besten zu gelassen hätte... Ich fühl mich schlimm. Schlimm schlimm schlimm. Und ich kann gar nicht beschreiben, was für ein GEfühl das überhaupt ist. Es scheint nirgendwo definiert zu sein und hat darum wohl auch keinen Namen.
Naja... Abendrunde. Wieder Küchendienst. Essen. Wieder abräumen.
Und dann hab ich mir zweimal Taxilan geben lassen, weil mich das Gefühl innerlich umbringt und es mit nichts, was ich versuchte, sonst weg kriegen ließ.
Anschließend torkelte ich durch die ganze Stadt zu diesem I-Café hier. Müde bin ich. Und langsam. Aber so richtig gut fühl ich mich nach wie vor nicht.
Aber was mir ganz wichtig war heute: Man nahm mich ernst mit dem, was ich schrieb. Meine Thera nimmt mich ernst! Das ist gut.
Dennoch kacke ich gerade ab. Und ich weiß nicht, ob ich besser witer das schlß vor dem Türchen gelassen hätte...
Ok, Küchendienst heute morgen war ok. Danach Zimmervisite. Auch ok, weil ich ja noch nicht lang da bin und noch Schonzeit habe ;-)
Zwischendurch kriegte ich eine "Mitbewohnerin", die aber ganz nett ist. Auch wenn ich lieber alleine geblieben wäre.
Danach Gruppe - und da fing es an. Ich war eh ein wenig gestresst, als ich mich da hin setzte und es war anstrengend. Nicht die Themen, aber so alles im Ganzen. Die letzten 10 Minuten hab ich abgeschaltet. Am Ende war ich völlig wirr im Kopf und unruhig und noch mehr gestresst. Warum weiß kein Mensch, ich auch nicht! Ich weiß nur, dass ich die Gruppenthera sofrt (!) absetzen wollte.
Ich schlich in die Kantine zum Essen und war immer noch fertig. Danach saß ich unter wunderschönem großen Baum auf der Bank und heulte und heulte und hörte Musik.
Irgendwann ging es wieder besser.
Zurück auf Station meine Einzelhausaufgabe gemacht - Problemkuchen ausfüllen. Innerhalb von 2 Minuten war der fertig.
Außerdem schrieb ich noch 2 1/2 Seiten an meine Therapeutin. Darum bat ich sie letztens, weil erzählen so beängstigend war. Es ging um ein Thema, dass ich in den 5 Jahren Thera nie angesprochen hatte. Ich konnte einfach nicht.
Im Einzel las sie dann mein "Brieflein" während ich den Flur auf und ab rannte, weil ich es nicht haben kann, wenn jemand mein Geschriebenes liest, während ich dabei bin, und jonglierte vor mich hin.
Wieder rein und gesprochen über das, was da stand...
Und seitdem bin ich fertig mit der Welt!
Es ist, als hätte ich Deckel geöffnet, den ich am Besten zu gelassen hätte... Ich fühl mich schlimm. Schlimm schlimm schlimm. Und ich kann gar nicht beschreiben, was für ein GEfühl das überhaupt ist. Es scheint nirgendwo definiert zu sein und hat darum wohl auch keinen Namen.
Naja... Abendrunde. Wieder Küchendienst. Essen. Wieder abräumen.
Und dann hab ich mir zweimal Taxilan geben lassen, weil mich das Gefühl innerlich umbringt und es mit nichts, was ich versuchte, sonst weg kriegen ließ.
Anschließend torkelte ich durch die ganze Stadt zu diesem I-Café hier. Müde bin ich. Und langsam. Aber so richtig gut fühl ich mich nach wie vor nicht.
Aber was mir ganz wichtig war heute: Man nahm mich ernst mit dem, was ich schrieb. Meine Thera nimmt mich ernst! Das ist gut.
Dennoch kacke ich gerade ab. Und ich weiß nicht, ob ich besser witer das schlß vor dem Türchen gelassen hätte...
Sadiie - 11. Feb, 21:27
8 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
Sun-ray - 11. Feb, 22:00
wenn's einmal auf ist, ist es auf.
und dass es dann erstmal ganz arg beklemmt,
völlig normal. womit ich nur ausdrücken will:
muss so sein, damits danach anders werden kann.
versuch es nicht wegzukriegen, das gefühl -
es tut dir nichts, ist nur zwangsläufige reaktion.
so, wie bei meinem sargöffnen neulich.
schätzelein, ich drück dich mal ganz innig.
kann dir so vieles nachfühlen -
und zuweilen fühl ich sogar bisschen vor.
zu der gruppenthera fiel mir nur spontan ein:
da muss sich ja ungemein viel negativenergie
im raum ansammeln.
wieso nur wird dieser aspekt so ignoriert,
wo er doch offensichtlich auf der hand liegt?
gute güte .....
und dass es dann erstmal ganz arg beklemmt,
völlig normal. womit ich nur ausdrücken will:
muss so sein, damits danach anders werden kann.
versuch es nicht wegzukriegen, das gefühl -
es tut dir nichts, ist nur zwangsläufige reaktion.
so, wie bei meinem sargöffnen neulich.
schätzelein, ich drück dich mal ganz innig.
kann dir so vieles nachfühlen -
und zuweilen fühl ich sogar bisschen vor.
zu der gruppenthera fiel mir nur spontan ein:
da muss sich ja ungemein viel negativenergie
im raum ansammeln.
wieso nur wird dieser aspekt so ignoriert,
wo er doch offensichtlich auf der hand liegt?
gute güte .....
Sadiie - 12. Feb, 22:00
Liebste sunr-ray,
die Gruppenthera war völlig negativ geladen von der Stimmung her. Aber die Themen an sich eher allgemein. Etwas, was mich eigentlich interessierte. Aber manchmal ist es einfach nur anstrengend... und zu viel auf einmal.
Morgen geh ich wieder hin. Ist so abgesprochen. Falls es wieder so ist wie gestern, dann wird mir vielleicht die Ursache ein wenig klarer. Und vielleicht werde ich nächste Woche dann nicht mehr hin gehen.
Ehrlich gesagt hab ich mir den Therapieplan eh wieder viel zu voll gepackt, da tut es mir um die Gruppenthera nicht wirklich leid... da hätt ich dann mal bisschen Luft.
Alles andere von gestern... tjoa, so wirklich weg gings auch nicht. Kanns sicher gar nicht, oder? Betäuben scheint der falsche Weg und führte heute morgen nur dazu, dass ich kaum aus dem Bett kam und bis heute Mittag einfach nur müde war. Und nachmittags legte ich mich ein Stündchen hin und kam wieder nicht hoch. Vielleicht wieder was draus gelernt.
Ansonsten... wenn ic noch Zeit hätte, würd ich dir noch viel mehr schreiben, aber hab ich nicht. Aber es wäre wohl das selbe, was ich auch der Frau Eisenia geschrieben habe.
Vielleicht könnt ihr euch die Worte ja teilen ;-)
Ich drück dich ganz fest und grüß ganz lieb!
Sadie - schon wieder in Zeitnot...
die Gruppenthera war völlig negativ geladen von der Stimmung her. Aber die Themen an sich eher allgemein. Etwas, was mich eigentlich interessierte. Aber manchmal ist es einfach nur anstrengend... und zu viel auf einmal.
Morgen geh ich wieder hin. Ist so abgesprochen. Falls es wieder so ist wie gestern, dann wird mir vielleicht die Ursache ein wenig klarer. Und vielleicht werde ich nächste Woche dann nicht mehr hin gehen.
Ehrlich gesagt hab ich mir den Therapieplan eh wieder viel zu voll gepackt, da tut es mir um die Gruppenthera nicht wirklich leid... da hätt ich dann mal bisschen Luft.
Alles andere von gestern... tjoa, so wirklich weg gings auch nicht. Kanns sicher gar nicht, oder? Betäuben scheint der falsche Weg und führte heute morgen nur dazu, dass ich kaum aus dem Bett kam und bis heute Mittag einfach nur müde war. Und nachmittags legte ich mich ein Stündchen hin und kam wieder nicht hoch. Vielleicht wieder was draus gelernt.
Ansonsten... wenn ic noch Zeit hätte, würd ich dir noch viel mehr schreiben, aber hab ich nicht. Aber es wäre wohl das selbe, was ich auch der Frau Eisenia geschrieben habe.
Vielleicht könnt ihr euch die Worte ja teilen ;-)
Ich drück dich ganz fest und grüß ganz lieb!
Sadie - schon wieder in Zeitnot...
Sun-ray - 12. Feb, 23:52
liebes, du setzt dich jetzt bittebitte nicht unter zeitdruck. ja, ich weiß, ausgerechnet ich sag dir sowas, die 7 tage die woche ackert, weil sie chronisch befürchtet, das leben sei zu kurz und irgendwas wichtiges bliebe sonst unerledigt. aber vielleicht sag ich's dir auch grade deshalb.
interessante beobachtung, die du da machst, nicht wahr? also die mit dem nicht wirklich helfenden betäuben. es verlängert nur, was intensiv durchlebt werden will.
nochmal zur gruppenthera ..... egal, wie interessant das thema eigentlich ist (im zweifelsfall kann man jedes thema fachwissenschaftlich allein für sich be- und ausleuchten - dafür brauchts keine gruppe) - interessanter ist grundsätzlich, was solches geschehen mit einem macht. leider sagt einem das keiner, weshalb man sich oft genug wie alien fühlt. doch tatsächlich ist es so. gruppengeschehen ist nur übergeordnet betrachtet wirklich aufschlussreich. achte mal drauf, was dich wie fühlen lässt dabei. wo genau fängt es an, anstrengend zu werden. erfordert anderen ansatz als den üblichen, der die gruppe zum maßstab erhebt. dabei wird andersrum viel sinnigerer schuh draus: was bewirkt die gruppe mit dir? dein gespür ist untrüglichstes meßinstrument überhaupt - vertrau ihm als anzeiger für das, was tatsächlich passiert und schau mit seiner hilfe hinter das, was angeblich passiert bzw. vorgesehen passieren soll. aber ich sag's dir gleich: ist mehr arbeit, als sich vorgegebenem raster zu fügen. ;o)
therapie hab ich ja nie eine gemacht, aber während meiner ausbildung supervisions-pflicht-seminar. gute güte, so verklappst wie damals hab ich mich selten gefühlt. obwohl's im nachhinein sehr faszinierend war, die metaebene auszuleuchten. diverse studenten saßen hilflos schweigend in einem raum mit der dozentin, die anlässlich der veranstaltung therapeutin mimte. keiner wusste so recht, worum es eigentlich jetzt geht und so senkten sich mehr und mehr schweiglastige minuten in den raum. irgendwann hatte ich die konstruierten hüstel-stühle-rück-und-rutsch-faxen einfach dicke und fing an zu erzählen. davon, wie es mir mit der situation geht, aber auch, dass ich es toll fände, wenn bisschen mehr dabei rum käme als das, was gerade sei - da wir uns doch schon mal gegenseitig planerfüllend erhellen wollten, sei es doch sicherlich sinnvoll, wenn jeder etwas beitrüge, das er erhellt haben wolle - ich wäre auch gern bereit, von meinem derzeitigen spagat zwischen studium und beziehung zu erzählen.
war, als hätte ich startsignal zur treibjagd gegeben - mind. halbe stunde lang wurde von allen seiten analysiert und gemutmaßt, warum ich wohl notwendigkeit gesehen hatte, das schweigen zu brechen. die dozentin vermutete als fazit heftiges defizit in meinem selbstbewusstsein, das es mir unmöglich machte, anhaltendes gruppenschweigen zu ertragen.
ist sicherlich nicht vergleichbar mit deinen erfahrungen dort, aber für mich war es lehrreich - nicht ich war ab jenem moment mehr die amöbe auf dem objektträger, sondern die gruppe. dabei hätte ich gar nichts dagegen gehabt, mich als amöbe zur verfügung zu stellen - dass die jedoch zwecks untersuchung gleich getötet werden sollte, fand ich nicht motivierend. in sämtlichen weiteren sitzungen spielte ich dann zuverlässig das enfant terrible. bisschen spaß möcht man selber schließlich auch haben bei so ner jagd. im nachhinein ziemlich wegweisend, möcht ich meinen.
hab dein briefchen gekriegt - und mich so sehr gefreut darüber. war der lichtblick meines tages - neben dem, den ich mir schreibdenkend erarbeitete. du fragtest nach dem grund. kannste übrigens ruhig direkter fragen - ist völlig in ordnung und sogar erwünscht. spart außerdem unnötige entschuldigungs- und relativierungszeilen. eigentlich hätte ich heute freien tag gehabt - so richtig freien. aber wie's so ist, wenn latent noch was drückt - seelchen besteht auf sauberer hütte. also hab ich statt erholungskurzweil stärkungsdenkschreiben betrieben. nicht für anderswo, sondern für mich. nach dem ersten drittel hatte ich eigentlich gar keinen bock mehr. aber was nutzt es, dinge aufzuschieben, die geklärt werden wollen? also durch und abgehakt. bei mir findest du also antwort auf die frage - jedenfalls soviel antwort, wie ich geben kann. aber ich denke, du wirst verstehen .....
allmählich träum ich von urlaub. solchem, in dem ich nur unbeschwerte dinge tue, die ich mir allein widme. schätze aber, bis dahin hab ich noch einiges zu erledigen. morgen ist wieder schule und danach zieh ich mit betagtem strohwitwer-kollegen in eine seiner auskunft nach ganz üble spelunke. mittwochabend kostet halber lier bier dort nur einen euro - entsprechend sei die gemeinschaft vor ort. wird bestimmt bunt und lustig. spaßeshalber zieh ich meine guten pumps an - die mit der lackschleife und dem bleistiftabsatz. mit solchem klack-klack bin ich unschlagbar. lach
und am donnerstag krieg ich besuch - mein lieblingsfotomodell braucht blick in die weisen bilder. paar weitere bewerbungen möchte ich diese woche auch noch rausschicken ..... du siehst, urlaubssehnsucht hin oder her - das leben verlangt munter seines. kleine erbschaft käm jetzt echt nicht schlecht - ich würde umgehend mein-kata unterbringen und säße spätestens am wochenende im flieger richtung sonne und meer. marokko oder tunesien - dort war ich noch nie. just, da ich dran denke, muss ich paar fernwehtränchen vergießen - was gäbe ich drum, über gewürzduftenden basar zu schlendern, mir pfundweise rote perlen für hand- und fußgelenke zu erfeilschen, meine hände mit henna-ranken verzieren lassen, dem meer zu lauschen, unter schattigen dächern wasserpfeife zu schmauchen, datteln zu knabbern und einfach so ganz viele bunte bilder einzufangen und dem himmel endlos dafür zu danken, dass es sowas in meinem leben gibt.
weißt du was, liebes - wenn du es schaffen solltest im mai, dann gehen wir wirklich zum grünen see. soll ich dir noch eben anekdötchen von meinem ersten besuch dort erzählen? man hatte mich dorthin zum schwimmen eingeladen - jemand, den ich bis dahin nur virtuell kannte. wir waren auf einem parkplatz verabredet, von dem aus der weg zum wasser quer durch den wald ging. ich war zu früh da, weil mit s-bahn unterwegs und unsicher, wie lange ich brauchen würde. es war unglaublich warm. und auf jenem parkplatz stand ein imbisswagen. obschon mir bewusst war, dass bieratem nicht unbedingt beste referenz, gab ich der versuchung nach und orderte dort eisgekühltes fläschchen. es war vier uhr nachmittags und ich hatte glühende anderthalb stunden anfahrtsweg hinter mir.
später erzählte mir der junge mann, mit dem ich dort verabredet war, er hätte nicht schlecht gestaunt. so schnell kann ich bier einfach nicht trinken und derweil ich es genoss, hatte ich fastfreundschaft mit dem imbiss-mann geschlossen, der mir gerade seine lebensgeschichte erzählte, als meine verabredung dazukam. diese nun dachte, ich sei dort schon ganz oft gewesen - von wegen trauliche lebensgeschichte und gutkumpelige verabschiedung und so. und bekam das nicht unter einen hut mit meinen vorherigen erkundigungen nach weg und ort. hat er mir aber erst viel später erzählt, wie sehr ihn das damals irritierte.
jedenfalls will ich dort wieder hin - ob mit oder ohne imbisswagen auf dem parkplatz. genug gebrubbelt .....
hab morgen einen richtig guten tag, schätzchen - so einen, der dich leicht und beschwingt lebfühlen lässt. ich halte es möglichst genauso ..... :o)))
interessante beobachtung, die du da machst, nicht wahr? also die mit dem nicht wirklich helfenden betäuben. es verlängert nur, was intensiv durchlebt werden will.
nochmal zur gruppenthera ..... egal, wie interessant das thema eigentlich ist (im zweifelsfall kann man jedes thema fachwissenschaftlich allein für sich be- und ausleuchten - dafür brauchts keine gruppe) - interessanter ist grundsätzlich, was solches geschehen mit einem macht. leider sagt einem das keiner, weshalb man sich oft genug wie alien fühlt. doch tatsächlich ist es so. gruppengeschehen ist nur übergeordnet betrachtet wirklich aufschlussreich. achte mal drauf, was dich wie fühlen lässt dabei. wo genau fängt es an, anstrengend zu werden. erfordert anderen ansatz als den üblichen, der die gruppe zum maßstab erhebt. dabei wird andersrum viel sinnigerer schuh draus: was bewirkt die gruppe mit dir? dein gespür ist untrüglichstes meßinstrument überhaupt - vertrau ihm als anzeiger für das, was tatsächlich passiert und schau mit seiner hilfe hinter das, was angeblich passiert bzw. vorgesehen passieren soll. aber ich sag's dir gleich: ist mehr arbeit, als sich vorgegebenem raster zu fügen. ;o)
therapie hab ich ja nie eine gemacht, aber während meiner ausbildung supervisions-pflicht-seminar. gute güte, so verklappst wie damals hab ich mich selten gefühlt. obwohl's im nachhinein sehr faszinierend war, die metaebene auszuleuchten. diverse studenten saßen hilflos schweigend in einem raum mit der dozentin, die anlässlich der veranstaltung therapeutin mimte. keiner wusste so recht, worum es eigentlich jetzt geht und so senkten sich mehr und mehr schweiglastige minuten in den raum. irgendwann hatte ich die konstruierten hüstel-stühle-rück-und-rutsch-faxen einfach dicke und fing an zu erzählen. davon, wie es mir mit der situation geht, aber auch, dass ich es toll fände, wenn bisschen mehr dabei rum käme als das, was gerade sei - da wir uns doch schon mal gegenseitig planerfüllend erhellen wollten, sei es doch sicherlich sinnvoll, wenn jeder etwas beitrüge, das er erhellt haben wolle - ich wäre auch gern bereit, von meinem derzeitigen spagat zwischen studium und beziehung zu erzählen.
war, als hätte ich startsignal zur treibjagd gegeben - mind. halbe stunde lang wurde von allen seiten analysiert und gemutmaßt, warum ich wohl notwendigkeit gesehen hatte, das schweigen zu brechen. die dozentin vermutete als fazit heftiges defizit in meinem selbstbewusstsein, das es mir unmöglich machte, anhaltendes gruppenschweigen zu ertragen.
ist sicherlich nicht vergleichbar mit deinen erfahrungen dort, aber für mich war es lehrreich - nicht ich war ab jenem moment mehr die amöbe auf dem objektträger, sondern die gruppe. dabei hätte ich gar nichts dagegen gehabt, mich als amöbe zur verfügung zu stellen - dass die jedoch zwecks untersuchung gleich getötet werden sollte, fand ich nicht motivierend. in sämtlichen weiteren sitzungen spielte ich dann zuverlässig das enfant terrible. bisschen spaß möcht man selber schließlich auch haben bei so ner jagd. im nachhinein ziemlich wegweisend, möcht ich meinen.
hab dein briefchen gekriegt - und mich so sehr gefreut darüber. war der lichtblick meines tages - neben dem, den ich mir schreibdenkend erarbeitete. du fragtest nach dem grund. kannste übrigens ruhig direkter fragen - ist völlig in ordnung und sogar erwünscht. spart außerdem unnötige entschuldigungs- und relativierungszeilen. eigentlich hätte ich heute freien tag gehabt - so richtig freien. aber wie's so ist, wenn latent noch was drückt - seelchen besteht auf sauberer hütte. also hab ich statt erholungskurzweil stärkungsdenkschreiben betrieben. nicht für anderswo, sondern für mich. nach dem ersten drittel hatte ich eigentlich gar keinen bock mehr. aber was nutzt es, dinge aufzuschieben, die geklärt werden wollen? also durch und abgehakt. bei mir findest du also antwort auf die frage - jedenfalls soviel antwort, wie ich geben kann. aber ich denke, du wirst verstehen .....
allmählich träum ich von urlaub. solchem, in dem ich nur unbeschwerte dinge tue, die ich mir allein widme. schätze aber, bis dahin hab ich noch einiges zu erledigen. morgen ist wieder schule und danach zieh ich mit betagtem strohwitwer-kollegen in eine seiner auskunft nach ganz üble spelunke. mittwochabend kostet halber lier bier dort nur einen euro - entsprechend sei die gemeinschaft vor ort. wird bestimmt bunt und lustig. spaßeshalber zieh ich meine guten pumps an - die mit der lackschleife und dem bleistiftabsatz. mit solchem klack-klack bin ich unschlagbar. lach
und am donnerstag krieg ich besuch - mein lieblingsfotomodell braucht blick in die weisen bilder. paar weitere bewerbungen möchte ich diese woche auch noch rausschicken ..... du siehst, urlaubssehnsucht hin oder her - das leben verlangt munter seines. kleine erbschaft käm jetzt echt nicht schlecht - ich würde umgehend mein-kata unterbringen und säße spätestens am wochenende im flieger richtung sonne und meer. marokko oder tunesien - dort war ich noch nie. just, da ich dran denke, muss ich paar fernwehtränchen vergießen - was gäbe ich drum, über gewürzduftenden basar zu schlendern, mir pfundweise rote perlen für hand- und fußgelenke zu erfeilschen, meine hände mit henna-ranken verzieren lassen, dem meer zu lauschen, unter schattigen dächern wasserpfeife zu schmauchen, datteln zu knabbern und einfach so ganz viele bunte bilder einzufangen und dem himmel endlos dafür zu danken, dass es sowas in meinem leben gibt.
weißt du was, liebes - wenn du es schaffen solltest im mai, dann gehen wir wirklich zum grünen see. soll ich dir noch eben anekdötchen von meinem ersten besuch dort erzählen? man hatte mich dorthin zum schwimmen eingeladen - jemand, den ich bis dahin nur virtuell kannte. wir waren auf einem parkplatz verabredet, von dem aus der weg zum wasser quer durch den wald ging. ich war zu früh da, weil mit s-bahn unterwegs und unsicher, wie lange ich brauchen würde. es war unglaublich warm. und auf jenem parkplatz stand ein imbisswagen. obschon mir bewusst war, dass bieratem nicht unbedingt beste referenz, gab ich der versuchung nach und orderte dort eisgekühltes fläschchen. es war vier uhr nachmittags und ich hatte glühende anderthalb stunden anfahrtsweg hinter mir.
später erzählte mir der junge mann, mit dem ich dort verabredet war, er hätte nicht schlecht gestaunt. so schnell kann ich bier einfach nicht trinken und derweil ich es genoss, hatte ich fastfreundschaft mit dem imbiss-mann geschlossen, der mir gerade seine lebensgeschichte erzählte, als meine verabredung dazukam. diese nun dachte, ich sei dort schon ganz oft gewesen - von wegen trauliche lebensgeschichte und gutkumpelige verabschiedung und so. und bekam das nicht unter einen hut mit meinen vorherigen erkundigungen nach weg und ort. hat er mir aber erst viel später erzählt, wie sehr ihn das damals irritierte.
jedenfalls will ich dort wieder hin - ob mit oder ohne imbisswagen auf dem parkplatz. genug gebrubbelt .....
hab morgen einen richtig guten tag, schätzchen - so einen, der dich leicht und beschwingt lebfühlen lässt. ich halte es möglichst genauso ..... :o)))
eisenia - 13. Feb, 10:46
liebe sadie,
ich habe heute nacht von dir geträumt ... und hatte dann das gefühl, dir was da lassen zu sollen ... deshalb klemme ich mich mal hier noch mit drunter.
du weißt doch, blogstaben teilen ist eine unserer leichtesten übungen ;·)
hör auf, dir sorgen um uns zu machen, du!
dass du wirklich gestresst klingst, gereicht viel mehr zum kümmernis ...
wenn was gehört werden will, ist sich taub machen immer eher kontraproduktiv.
nur zum illustrieren, tausch mal den blickwinkel:
du willst gehört werden, davon scheint alles abzuhängen ... deshalb schreist du und winkst mit den armen.
der, der dich hören soll, nein, unbedingt hören muss, hällt sich aber die ohren zu und singt laut lalala-ich-höre-nix-lalala ...
... das macht dich immer verzweifelter und wütender und du fängst an zu toben und richtest vielleicht irgendwann richtig schaden an in deiner ohnmacht ... (so wie dieses riesen aua-ding in dir)
... dabei würde sich wahrscheinlich schon fast alles wie gut anfühlen für dich, wenn der andere nur sagen könnte (ich verstehe dich zwar nicht - aber) ich habe dich gehört! ... überleg mal, was für eine erleichterung wäre das! ... ein anfang, ein ganz reeller beginn ... du hast mich gehört! endlich kann alles gut werden ...
das, was uns schmerz bereitet, will beachtet werden. das ist so oft schon die halbe miete.
verstehen kommt erst danach, ganz von allein. wenn du bereit bist, ganz ohne grübeln und gedankenknoten - auch wenns literweise tränen kostet ...
... aber was sind schon rotz und wasser ...
liebes kleines schwesterchen meiner seelenfreundin, geh in dich und bau den stress ab, den du um dich rum aufgestapelt hast ... du bist jetzt dort, wo du bist, um zeit mit dir zu verbringen ... tu das so angenehm, wie die inneren und äußeren umstände es nur erlauben ... dass du bis hierhin gekommen bist, zeigt doch schon, was für ein zähes kleines luder du bist ;·))
hier in virtualien läuft dir keiner weg!
wir warten auf dich, versprochen!
ich drück dich, du.
eisenia
ich habe heute nacht von dir geträumt ... und hatte dann das gefühl, dir was da lassen zu sollen ... deshalb klemme ich mich mal hier noch mit drunter.
du weißt doch, blogstaben teilen ist eine unserer leichtesten übungen ;·)
hör auf, dir sorgen um uns zu machen, du!
dass du wirklich gestresst klingst, gereicht viel mehr zum kümmernis ...
wenn was gehört werden will, ist sich taub machen immer eher kontraproduktiv.
nur zum illustrieren, tausch mal den blickwinkel:
du willst gehört werden, davon scheint alles abzuhängen ... deshalb schreist du und winkst mit den armen.
der, der dich hören soll, nein, unbedingt hören muss, hällt sich aber die ohren zu und singt laut lalala-ich-höre-nix-lalala ...
... das macht dich immer verzweifelter und wütender und du fängst an zu toben und richtest vielleicht irgendwann richtig schaden an in deiner ohnmacht ... (so wie dieses riesen aua-ding in dir)
... dabei würde sich wahrscheinlich schon fast alles wie gut anfühlen für dich, wenn der andere nur sagen könnte (ich verstehe dich zwar nicht - aber) ich habe dich gehört! ... überleg mal, was für eine erleichterung wäre das! ... ein anfang, ein ganz reeller beginn ... du hast mich gehört! endlich kann alles gut werden ...
das, was uns schmerz bereitet, will beachtet werden. das ist so oft schon die halbe miete.
verstehen kommt erst danach, ganz von allein. wenn du bereit bist, ganz ohne grübeln und gedankenknoten - auch wenns literweise tränen kostet ...
... aber was sind schon rotz und wasser ...
liebes kleines schwesterchen meiner seelenfreundin, geh in dich und bau den stress ab, den du um dich rum aufgestapelt hast ... du bist jetzt dort, wo du bist, um zeit mit dir zu verbringen ... tu das so angenehm, wie die inneren und äußeren umstände es nur erlauben ... dass du bis hierhin gekommen bist, zeigt doch schon, was für ein zähes kleines luder du bist ;·))
hier in virtualien läuft dir keiner weg!
wir warten auf dich, versprochen!
ich drück dich, du.
eisenia
S(chl)abberohr (Gast) - 11. Feb, 22:57
Gut so
Auch wenn das jetzt seltsam klingt, aber... ich gratuliere.
Nur so geht es weiter. Der nächste Schritt ist zumindest angefangen worden.
Egal was es ist, es ist besser du beginnst es "aufzuessen" als das es das mit dir irgendwann tut. Und das tut es, immer, irgendwann, wenn man sich seinen Ängsten nicht irgendwann stellt.
Ich hab da auch so Dinge gehabt, z.B. die Sache von der ich letzte Tage so ausführlich erzählt habe. Das war eine Sache über die konnte ich noch nicht mal MIT MIR selber, IN meinem Kopf "reden". MIttlerweile geht es.
Und es gibt Themen, über die kann ich, wenn ich sie aussprechen will oder muss, nur in einer sehr distanzierten und manchmal auch abstrakten Form sprechen, andernfalls stockt das Wort und jeder Versuch es zu artikulieren würde zu extremen Reaktionen führen.
Der Tod meines Hundes ist so eine Sache. Sehr emotional. Kann ich nur drüber reden, wenn ich vom Kopf her woanders bin, nicht wirklich IN der Erinnerung daran. Nur mit dieser Distanz kann ich dann (mittlerweile) scheinbar locker bleibend darüber sprechen. Aber wehe ich gehe zu dicht an den Kern heran, fühle die emotionale Erinnerung, dann.... geht nichts mehr.
Sommer, ich saß mit meiner Mutter im Garten und versuchte ihr zu erklären wieso ich mir dort nicht mehr wirklich zuhause fühle. Es war weil mir in dem Garten mittlerweile einfach etwas fehlt, etwas das nicht mehr da ist, wie in Loch in der Welt. Es war der Hund, der nicht mehr auf der Wiese liegt. Ich kam bei den Worten nur bis "Es ist..." und dann war sehr schlagartig Schluß, saß ein Stopfen in meinem Hals und ich konnte nichtmal mehr Luftholen.
Ich habe leider noch so einige Dinge in mir, wo ich nur sehr schwer drüber sprechen kann, wenn ich emotional eben bei der Sache und damit wirklich dran am Thema bin.
Aus der Erfahrung heraus, auch mit der Psychotherapie die ich mal gemacht habe, in Münster, es ist ein mitunter langer Weg und es fangen viele Dinge genauso oder ähnlich belastend an. Aber sie sind der Anfang.
Geh weiter J. ! Du kannst dabei nur gewinnen, für Dich und damit für Alle.
Nur so geht es weiter. Der nächste Schritt ist zumindest angefangen worden.
Egal was es ist, es ist besser du beginnst es "aufzuessen" als das es das mit dir irgendwann tut. Und das tut es, immer, irgendwann, wenn man sich seinen Ängsten nicht irgendwann stellt.
Ich hab da auch so Dinge gehabt, z.B. die Sache von der ich letzte Tage so ausführlich erzählt habe. Das war eine Sache über die konnte ich noch nicht mal MIT MIR selber, IN meinem Kopf "reden". MIttlerweile geht es.
Und es gibt Themen, über die kann ich, wenn ich sie aussprechen will oder muss, nur in einer sehr distanzierten und manchmal auch abstrakten Form sprechen, andernfalls stockt das Wort und jeder Versuch es zu artikulieren würde zu extremen Reaktionen führen.
Der Tod meines Hundes ist so eine Sache. Sehr emotional. Kann ich nur drüber reden, wenn ich vom Kopf her woanders bin, nicht wirklich IN der Erinnerung daran. Nur mit dieser Distanz kann ich dann (mittlerweile) scheinbar locker bleibend darüber sprechen. Aber wehe ich gehe zu dicht an den Kern heran, fühle die emotionale Erinnerung, dann.... geht nichts mehr.
Sommer, ich saß mit meiner Mutter im Garten und versuchte ihr zu erklären wieso ich mir dort nicht mehr wirklich zuhause fühle. Es war weil mir in dem Garten mittlerweile einfach etwas fehlt, etwas das nicht mehr da ist, wie in Loch in der Welt. Es war der Hund, der nicht mehr auf der Wiese liegt. Ich kam bei den Worten nur bis "Es ist..." und dann war sehr schlagartig Schluß, saß ein Stopfen in meinem Hals und ich konnte nichtmal mehr Luftholen.
Ich habe leider noch so einige Dinge in mir, wo ich nur sehr schwer drüber sprechen kann, wenn ich emotional eben bei der Sache und damit wirklich dran am Thema bin.
Aus der Erfahrung heraus, auch mit der Psychotherapie die ich mal gemacht habe, in Münster, es ist ein mitunter langer Weg und es fangen viele Dinge genauso oder ähnlich belastend an. Aber sie sind der Anfang.
Geh weiter J. ! Du kannst dabei nur gewinnen, für Dich und damit für Alle.
Sadiie - 12. Feb, 21:51
Liebes S(chl)abberohr,
ich weiß was du meinst mit dem nicht aussprechen können. Ich habs auch nicht ausgesprochen. Ich hab es aufgeschrieben. So wie ich es vor Jahren nur machte, weil mir ebenfalls sämtliche Worte im Hals stecken blieben. Sie waren wunderbar vorformuliert - kamen nur nicht raus. Waren noch zu groß und zu beängstigend. Ich begann zu schreiben. Ich tat kaum noch etwas anderes. Einmal geschrieben und auf Papier sichtbar wurde es langsam besser. Da begann sich was zu verändern. Die Wörter verloren an Schrecken.
Aber manchmal, so wie gestern, fällt man wieder ein kleines Stückchen zurück, weil da etwas neues schreckliches ist, was bearbeitet werden will. Und es war das gleiche Muster, wie früher. Nachdem einmal geschrieben, wagte ich vorsichtige Worte zu sprechen. Und dann war die Zeit um, was ganz gut war. Morgen geht es weiter und ich bin froh, dass es kein Zurück gibt.
Der Tag gestern war hart, aber jetzt muss ich weitergehen. Mein Lohn wird dann wohl sein, dass es besser wird.
Einen ganz lieben Gruß an dich!
Sadie - dankt dir sehr für deine Worte!
ich weiß was du meinst mit dem nicht aussprechen können. Ich habs auch nicht ausgesprochen. Ich hab es aufgeschrieben. So wie ich es vor Jahren nur machte, weil mir ebenfalls sämtliche Worte im Hals stecken blieben. Sie waren wunderbar vorformuliert - kamen nur nicht raus. Waren noch zu groß und zu beängstigend. Ich begann zu schreiben. Ich tat kaum noch etwas anderes. Einmal geschrieben und auf Papier sichtbar wurde es langsam besser. Da begann sich was zu verändern. Die Wörter verloren an Schrecken.
Aber manchmal, so wie gestern, fällt man wieder ein kleines Stückchen zurück, weil da etwas neues schreckliches ist, was bearbeitet werden will. Und es war das gleiche Muster, wie früher. Nachdem einmal geschrieben, wagte ich vorsichtige Worte zu sprechen. Und dann war die Zeit um, was ganz gut war. Morgen geht es weiter und ich bin froh, dass es kein Zurück gibt.
Der Tag gestern war hart, aber jetzt muss ich weitergehen. Mein Lohn wird dann wohl sein, dass es besser wird.
Einen ganz lieben Gruß an dich!
Sadie - dankt dir sehr für deine Worte!
eisenia - 12. Feb, 00:31
liebes, lass dich mal in den arm nehmen und ein bisschen wiegen ... es wird alles gut! das miese gefühl geht vorüber, wenn heilung einsetzt. wunden säubern und versorgen ist immer eine große anstrengung ... aber danach ... bist du ein stück gewachsen, vollständiger, heiler ...
und das wird sich dann so richtig gut anfühlen!
ich denke an dich.
eisenia
und das wird sich dann so richtig gut anfühlen!
ich denke an dich.
eisenia
Sadiie - 12. Feb, 21:55
Liebe Eisenia!
In den Arm genommen werden fühlt sich gerade wunderbar an.
Ich glaube, im Moment bin ich dabei, meine Wunde zu desinfizieren und das brennt höllisch. Aber es ist wohl notwendig. Sonst entzündet sich der ganze Mist und es wird noch schlimmer...
Aber wenn erstmal alles rein ist, dann wird es wohl heilen - hoffe ich. Und... Narben sehen zwar nicht schön aus, tun aber auch wenigstens nicht mehr weh... nur das es so dauert ist schwer zu ertragen. Ich hätte viel lieber schon alles hinter mir. Tjaja, ich und mein Geduldsproblemchen... ;-)
Ich grüß dich ganz lieb und drück dich!
Sadie
In den Arm genommen werden fühlt sich gerade wunderbar an.
Ich glaube, im Moment bin ich dabei, meine Wunde zu desinfizieren und das brennt höllisch. Aber es ist wohl notwendig. Sonst entzündet sich der ganze Mist und es wird noch schlimmer...
Aber wenn erstmal alles rein ist, dann wird es wohl heilen - hoffe ich. Und... Narben sehen zwar nicht schön aus, tun aber auch wenigstens nicht mehr weh... nur das es so dauert ist schwer zu ertragen. Ich hätte viel lieber schon alles hinter mir. Tjaja, ich und mein Geduldsproblemchen... ;-)
Ich grüß dich ganz lieb und drück dich!
Sadie
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